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Bei manchen Berufen stehen die finanziellen Schwierigkeiten von armen Menschen im Mittelpunkt. Die Redaktion der Main-Post hat vier Menschen aus unterschiedlichen Berufen gebeten, aus ihrer Perspektive von ihrem Alltag zu berichten. Ein Streetworker, eine Schuldnerberaterin, eine Gerichtsvollzieherin und eine Verwaltungsangestellte des Caritasverbandes geben Einblick in ihre Arbeit mit Menschen in finanzieller Not:

Main-Post regional: Armut - Was den Berufsalltag mit bedürftigen Menschen prägt

 

Bei der 72-Stunden-Aktion des BDKJ (Bund der deutschen katholischen Jugend) nahmen in Main-Spessart elf Gruppen teil, mit insgesamt ca. 250 Mitwirkenden. Bei Deutschlands größter Sozialaktion mit rund 85 000 Teilnehmer wurden am vergangenen Wochenende viele Projekte verwirklicht. Einen Schwerpunkt bildete in Main-Spessart die Umweltbildung.

Hier ein kleiner Überblick über die Projekte, die in Main-Spessart realisiert wurden:

Die Ministranten aus der Pfarreiengemeinschaft Um Maria Sondheim, Arnstein beschäftigten sich mit Insektenschutz. Über 40 Ministranten bauten zusammen verschiedene Insektenhotels, die sie dann in ihren eigenen Dörfern aufhängten. Dazu legten sie auch Blühstreifen an. Bereits im Vorfeld wurde in liebevoller Handarbeit das Maskottchen der Aktion „Stoppi“ genäht.

Die Klasse R7b der Theodosius-Florentini-Schule in Gemünden legte einen Barfußpfad im Wald an.
Eine zweite Schulklasse der Theodosius-Florentini-Schule baute Insektenhotels für das Schulgelände.

Noch mehr Insektenhotels gab es am JUZ MainHaus. Dort wurde auch von Jugendlichen zusammen mit Migranten und dem Bund Naturschutz der Kräutergarten erneuert und ein neues Hochbeet gebaut und angelegt.

Auf Schatzsuche im leerstehenden Pfarrhaus waren die Ministranten Karlburg. Sie entrümpelten das Haus und suchten dabei nach Gegenständen für Flohmarkt und Antiquariat.

Die Jugendfeuerwehr Birkenfeld erneuerte zusammen mit der Schönstatt-Mannesjugend den Zaun um Kirche und Schulgelände. Dabei durfte Stoppi, das Maskottchen der Aktion nicht fehlen.

Die Jugendfeuerwehr Altfeld baute im Freibad Lengfurt einen Pavillon.

Die Ministranten Wernfeld legten ein Sandarium an. Daneben entstand ein Käferkeller und ein Totoholzhaufen, damit sich Insekten dort richtig wohl fühlen.

Die 21 Schüler*innen der 4. Klasse der Naturpark-Spessart-Schule Partenstein probierten ganz unterschiedliche Sachen aus. Um den Insekten eine Unterschlupfmöglichkeit zu geben, bastelte jeder ein Ohrwurmhotel. Das Samenbombenrollen machte ebenfalls Spaß. Außerdem wurden acht Vogelnistkästen und zwei Fledermausunterschlüpfe zusammengebaut.

Zu einem Kinderfest luden die Pfadfinder vom Stamm St. Josef Sendelbach ein. Geplant wurde am Freitag und aufgebaut am Samstag vormittag. Lediglich die Werbung lief schon Tage vorher an. Am Samstag Nachmittag konnten die Kinder dann auf der Strohhüpfburg hüpfen, auf der Slackline balancieren, Wasserbomben für den selbsgebauten Pool basteln, verschiedene Spiele spielen und durch ein Dunkellabyrinth kriechen. Bei strahlendem Sonnenschein hatten die Kinder viel Spaß.

Auch der MoDo-Club des Leo-Weismantel-Förderzentrums Karlstadt beteiligte sich bei der Aktion mit Gestaltungsarbeiten im Außenbereich des Kreisseniorenzentrums Gemünden.

Hinter all den Projekten stand der KoKreis Main-Spessart, der die 72 Stunden Aktion im Landkreis koordinierte und zusammen mit dem Maskottchen Stoppi alle Gruppen besuchte und eine kleine Stärkung vorbeibrachte.

 

Es ist zu einer schönen Gewohnheit geworden, miteinander zu musizieren. Gemeint sind die Kinder vom Kindergarten Seeweg, die Veeh-Harfen-Gruppe "Martinszupfer" und der Chor des Seniorenheimes St. Martin. Sie luden ein zur Frühlingsmatinee im Monat Mai. Ein gelungener Vormittag nicht nur für die Akteure, sondern auch für die begeisterten Zuhörer, die an vielen Stellen mitsangen oder klatschten. Die Kindergartenkinder trugen auf ihre Weise zur Erheiterung im Heimalltag bei. Frisch, quirlig und unbekümmert, aber mit viel Temperament trugen sie ihre Lieder und Spiele zur Freude der Zuhörer vor. So manches Lächeln konnte man auf deren Gesichtern entdecken. Weil eine der Erzieherinnen erst vor kurzem geheiratet hatte, erschien sie im Hochzeitskleid und die Kinder sangen noch einmal das Hochzeitslied, diesmal für alle.

Die Frühlingsmatinee war zugleich ein schöner Rahmen für eine Ehrung. Geschäftsführerin Gabriele Kimmel bedankte sich bei Mathilde Kafka, die 10 Jahre Mitglied bei den Martinszupfern ist.
Magda Hartmann, 1. Vorsitzende des Kreiscaritasverbandes Main-Spessart überreichte Frau Kafka eine Urkunde für ihr Engagement.

Rosina Waltl

 

… es ist soweit, der Startschuss für die 72h Aktion des BDKJ ist gestern auch bei uns im Landkreis der Auftaktveranstaltung in der Alten Turnhalle in Lohr gefallen.

Die Actionkids wurden den Gruppen vom Koordinierungskreis und Schirmherrn Landrat Schiebel überreicht.

Auch der Caritasverband Main-Spessart ist im Koordinierungskreis mit dabei und wünscht alles Gruppen viel Spaß und gutes Gelingen für Ihre Projekte.

Claudia Jung, Pastoralreferentin und Caritasseelsorgerin, segnete am Montag, 13.5.19 das „Haus Maria“ in Pflochsbach und dankte der Gönnerin Frau Dr. Maria Dammermann.

An der Haussegnung nahmen Mitarbeiterinnen der Verwaltung und Betreuung teil, sowie die 1. Vorsitzende Magda Hartmann und die Geschäftsführerin Gabriele Kimmel. Ebenso ist eine Nachbarin der Einladung gefolgt.

Claudia Jung verwies auf das Beispiel in der Bibel, in dem Jesus bei Zachäus einkehrte und seinem Haus Freude und Segen gebracht hat.

Frau Dr. Maria Dammermann übertrug im letzten Jahr das Haus der Caritas mit der Vorgabe, es für benachteiligte Menschen zur Verfügung zu stellen - Menschen, die aus verschiedenen Gründen auf dem „normalen“ Wohnungsmarkt keine Chance haben.

Seit einigen Monaten ist das Haus wieder bewohnt und der Caritasverband stellte mit der Segnung das Haus ganz bewusst unter den Segen Gottes.

Der Name „Haus Maria“ wurde zum einen als Anerkennung an die Gönnerin gewählt und zum anderen auch so ganz gezielt unter den Schutz der Mutter Gottes gestellt.

„Haus Maria“ soll für die Bewohner eine Heimat sein, dies ist dem Vorstand und der Geschäftsführung wichtig. Ein Ort, an dem sich die Bewohner sicher und wohl fühlen, in einem guten Verhältnis zur Nachbarschaft.

Es war ein fröhlicher Nachmittag bei Sonnenschein, Kaffee und Kuchen.  

Gabriele Kimmel

Geschäftsführerin

»Die Mitarbeiterinnen in der Altenhilfe werden schlecht bezahlt!« In jede Talkshow kann man diesen Satz unwidersprochen einwerfen. Aber er stimmt nicht – zumindest nicht für die 150.000 Beschäftigten in fast 3.200 Einrichtungen der Caritas. Lesen Sie hier mehr zum Vergütungsvergleich:

Vergleich Vergütung in der Altenhilfe.pdf

„Grüß Gott du schöner Maien…“ mit diesem und anderen fröhlichen Mailiedern wurde der Maitanz im Seniorenzentrum St. Martin in Lohr eröffnet. Die anwesenden Seniorinnen und Senioren sangen kräftig mit. Viele der alten Frühlings- und Mailieder sind ihnen aus Ihrer Kinder- und Schulzeit gut bekannt. Für die musikalische Umrahmung sorgte Herr Kilian Amend der mit einem „bunten Strauß“ bekannter Melodien die Senioren/innen zum Mitsingen einlud. Zwischendurch erzählte Hr. Amend lustige Witze und Geschichten die für viel Spaß sorgten.

Auch fürs leibliche Wohl war Bestens gesorgt. Neben leckeren Kaffee und Kuchen wurde eine süffige Maibowle serviert. Nach dem Motto „Alles neu macht der Mai…“ wurde der neue Grill erstmalig eingesetzt. Vielen Dank gilt der Firma Nußbaumer die den Grill dem Seniorenzentrum, als langjähriger Kunde, spendete. So konnten die Seniorinnen und Senioren auch noch eine deftige Bratwurst genießen bevor mit dem Lied  „Sierra Madre“ der Maitanz langsam zu Ende ging.

Seit dem 08. April 2019 ist Marius Veith Sozialpädagoge (B.A.-FH) als JAS Fachkraft an der Grundschule in Gemünden tätig. Der 31 jährige Sozialpädagoge und gelernte Erzieher freut sich sehr auf sein neues Aufgabenfeld. 
Der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart ist als Träger der Jugendhilfemaßnahme "Jugendsozialarbeit an Schulen" (kurz JAS) bereits an der Grundschule Kreuzwertheim, an der Mittelschule in Gemünden und Frammersbach vertreten. 
JAS ist eine Leistung der Jugendhilfe und die intensivste Form der Zusammenarbeit von Jugenhilfe und Schule. Durch individuelle Beratung von SchülerInnen, Eltern und Lehrern, sowie Förderung junger Menschen durch ergänzende Gruppenangebote an Grund-, Mittel-, und Förderschulen sollen Probleme möglichst schnell und unkompliziert gelöst werden.

Zu den möglichen Aufgabenfeldern zählen: 
-Schüler- und Elternsprechstunden
-Entwicklung, Organisation und Betreuung von Projekten 
-Sozialpädagogisches Kompetenztraining 
-Prävention (Entwicklung von Bewältigungskompetenzen, Aufbau von Selbstbewusstsein, Training der Selbst- und Fremdwahrnehmung etc.) 
-Intervention (Hilfestellung in aktuellen Problemsituationen, Entwicklung von Konfliktlösungsstrategien)
-Netzwerkarbeit 

Kontakt: 
Mo. - Fr. 08:00 Uhr - 12:30 Uhr 
Tel.: 0151/42242811
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Das Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsminesteriums für Arbeit und Soziales,- Familie und Integration gefördert.

Der Caritas ist es stets ein Anliegen, konkret vor Ort ansprechbar zu sein. Ab 20. Mai ist dies in neuer Form nun auch in Wernfeld der Fall. Marius Brandel, Mitarbeiter der Gemeindecaritas im Landkreis Main-Spessart, wird immer montags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Pfarrbüro in Wernfeld eine Sprechstunde anbieten. „Egal ob Sie helfen wollen oder Hilfe brauchen: ich stehe gerne als Erstansprechpartner für sämtliche caritative Fragen bzw. zur Vermittlung an weitere Stellen zur Verfügung - in Wernfeld, aber natürlich für alle in der näheren Umgebung“, so Brandel laut einer Pressemitteilung.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Marius Brandel einen Mitarbeiter gewinnen konnten, der konkret hier vor Ort für Fragen der Menschen in caritativen Angelegenheiten ansprechbar ist“, meinten Pfarrer Thoma und Pastoralreferent Kapperer. Marius Brandel ist ab 20. Mai in Wernfeld erreichbar unter 09352-843-146 bzw. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Gemeinsames spielen, Familienzeit erleben und die deutsche Osterkultur kennenlernen – ganz unter diesen Mottos stand die diesjährige Bildungsfreizeit für Familien mit Fluchthintergrund vom 16.04.- 18.04.2019 auf der Benediktushöhe Retzbach in Kooperation mit dem Caritasverband Main-Spessart. Die zwölf Teilnehmer waren gespannt auf das von Bildungsreferentin Johanna Hecke (Benediktushöhe) und Gemeindecaritasmitarbeitern (Caritasverband Main-Spessart) Antonia Siegler und Marius Brandel vorbereitete Programm.
Das Kennenlernen des katholischen Osterbrauches mit seinen Symbolen und deren Bedeutung wurden von den älteren Teilnehmern gerne angenommen. Die Werte in Syrien sowie Deutschland wurden ausgetauscht und es wurden viele Gemeinsamkeiten festgestellt. Welche Gesten haben welche Bedeutung und was kann ich Vorgesetzten oder älteren Menschen gegenüber äußern, was eher nicht, waren Teil von Inputs an die Erwachsenen und jugendlichen Teilnehmer.
Die Kinder spielten in dieser Zeit, bastelten Freundschaftsbücher, backten Osterplätzchen und bereiteten „grüne Soße“ für das Abschlussessen vor.

Gemeinschaftsspiele wie Pantomime erraten, „Alle die…“ oder Boccia gestalteten die Familienzeit bunt und abwechslungsreich mit dem weiteren Effekt des Sprachtrainings, Favorit war das Brettspiel „Mensch ärgere dich nicht“. Das schöne Wetter ermöglichte viel Zeit draußen, so konnte neben Spaziergängen auch eine Osternestsuche organisiert werden und sogar ein Lagerfeuer gemacht werden, bei dem getanzt wurde. Mit großem Dank für die kleine Auszeit ging es an Gründonnerstag wieder für die Teilnehmer zurück in ihre Camps und ihre Wohnungen.

Antonia Siegler, Fachdienst Gemeindecaritas

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