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In Kooperation mit der Benediktushöhe Retzbach hat die Fachstelle für pflegende Angehörige Karlstadt (Caritasverband MSP) eine mehrtägige Schulung für ehrenamtliche Alltagspartner angeboten. Die Schulungsteilnehmer wurden vom 16.10. bis 27.11. darauf vorbereitet, Menschen mit Demenz und / oder Pflegebedürftigkeit in ihrem Alltag zu unterstützen und zu begleiten.
Die neuen Alltagspartnerinnen ergänzen den bereits bestehenden Helferkreis der Fachstelle für pflegende Angehörige, der damit auf insgesamt 13 Mitglieder angewachsen ist. Die Ehrenamtlichen besuchen wöchentlich immer dieselbe betroffene Person im Raum Karlstadt und betreuen sie in einer Eins-zu-Eins-Situation. Gerade für Menschen mit Demenz ist diese Konstellation besonders gut geeignet, da man sich individuell auf deren Bedürfnisse und Zugangswege einstellen kann. So können die Alltagspartner-Einsätze durch gemeinsame Spaziergänge, Aktivierungsmethoden oder einfach gute Gespräche gestaltet werden. Die pflegenden Angehörigen können diese Besuche wiederum als entspannte Auszeit nutzen.
Auch für das Mehrgenerationenhaus Binsfeld haben Ehrenamtliche an der Schulung teilgenommen, die dort in vielfältigen Gebieten (häusliche Betreuung, Haushalt, Betreuungsgruppe) eingesetzt werden. „Die Ehrenamtlichen leisten einen großen Beitrag für Menschen mit Demenz und Unterstützungsbedarf“, da sind sich die beiden Hauptreferentinnen der Schulung Lena Sebold, sowie Yvonne Winbeck (Mehrgenerationenhaus Binsfeld) einig: „So gewinnen alle Beteiligten ein Stück Lebensqualität und der Heimeinzug kann so lange wie möglich hinausgezögert werden“.
Koordiniert werden die Alltagspartner von Lena Sebold, Leitung der Fachstelle für pflegende Angehörige Karlstadt. An Sie können Sie sich wenden, wenn Sie Unterstützungsbedarf von einer der Frauen haben oder selbst als Alltagspartner tätig werden möchten.
Kontakt: 09352-843 118 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Christus, dein Licht, erstrahlt auf der Erde und du sagst uns: Auch ihr seid das Licht“ erklang es aus der von Kerzenschein beleuchteten Kapelle des Caritas Seniorenzentrums St. Martin. Am 03.12.19 lud der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart zusammen mit evangelischer und katholischer Kirche zu einer ökumenischen Taizé-Andacht ein. Um Licht in die trübe Jahreszeit zu bringen war der Altarraum der Kapelle, wie üblich bei Taizé-Gebeten, mit Kerzen und bunten Tüchern geschmückt und strahlte eine warme Atmosphäre aus. Der Caritas-Mitarbeiterchor unter der Leitung von Silvia Schäfer begleitete die Andacht musikalisch und wurde tatkräftig von den Anwesenden unterstützt. Rund 50 Personen aus den Gemeinden, dem Seniorenzentrum und aus den Diensten der Caritas nahmen daran teil. Die Anwesenden beteten und sangen gemeinsam, wurden still und trugen ihre Anliegen vor Gott. Sehr berührend wurde es, als viele Besucherinnen und Besucher aufstanden, eine Kerze am Altar entzündeten und eine Fürbitte für Verstorbene, Kranke oder persönliche Sorgen vorbrachten. Das Organisationsteam freut sich sehr, dass so viele ihren Alltag der ersten Adventswoche unterbrochen haben um abzuschalten und durch den meditativen Charakter der Andacht eine Stunde bei sich selbst zu verweilen. Beim anschließenden Beisammensein mit Plätzchen und Punsch war eine Beseeltheit unter den Teilnehmenden zu spüren, die zeigt, dass der Geist dieser Andacht in der Stille des Herzens weiter klingt. Sehr oft kam die Frage auf, wann macht ihr das wieder. So können Sie lieber Leser, liebe Leserin, sicher sein – eine Einladung folgt.

Anna-Lena Ludwig, Flüchtlings- und Integrationsberatung

 

Dieses Jahr zog Bischof Nikolaus um die Häuser, um Familien und KiTas zu besuchen.
„Das ist doch nichts Neues“, denken Sie sich?
Doch das war es, denn dieser Nikolaus kam nicht einfach nur im typisch rot / weißen Gewand, mit Zipfelmütze - wie man es von den Weihnachtsmännern kennt - sondern in einem richtigen Bischofsgewand!
Mit Hirtenstab, Mitra, Stola, Gewand und Gürtel, zog er umher, begleitet von seinem treuen Gehilfen Knecht Ruprecht. Die Besuche wurden organisiert, von dem Kreiscaritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V. und hatten den Hintergedanken, an den echten Bischof Nikolaus, sein Handeln und seinen Einsatz für die Armen, zu erinnern.
Denn das ist auch die Motivation der Caritas: Tätige Nächstenliebe im Umgang miteinander und im aufsuchenden Dienst.
„Es war eine große Freude, die staunenden Kinder zu erleben und als Bischof aufzutreten, nicht einfach nur als Weihnachtsmann, der Geschenke verteilt.“ So der Nikolaus-Darsteller, Marius Brandel, welcher selbst im Kreiscaritasverband Main-Spessart e.V. arbeitet.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und die dort anstehenden Besuche!

Marius Brandel, Fachdienst Gemeindecaritas

Alljährlich lädt der Caritasverband Main-Spessart seine ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen als Dankeschön zur Adventsfeier ins Pfarrheim Sendelbach ein. Wie wichtig die Unterstützung der Ehrenamtlichen für unsere Arbeit ist zeigt schon allein die Zahl der ca. 150 Engagierten, die sich beim Verband einbringen.
In diesem Jahr wurde die Feier am vergangenen Donnerstag mit dem Festgottesdienst zur Einführung des Leitbildes verbunden. Aus diesem Anlass waren auch alle Hauptamtlichen eingeladen.
Macht die Türen auf – unser gemeinsamer Weg in die Zukunft. Unter diesem Motto stand der Gottesdienst den Domkapitular Clemens Bieber festlich zelebrierte. Zum Schluss segnete der 1. Vorsitzende des Diözesancaritasverbandes stellvertretend ein Leitbildheft. „Wir werden es einrahmen und aufhängen“, freute sich Gabriele Kimmel, Geschäftsführerin des Caritasverbandes in Lohr. Der Mitarbeiterchor unter Leitung von Silvia Schäfer sorgte mit seinen Beiträgen zusätzlich für eine festliche Stimmung in der Sendelbacher Kirche.
Mitarbeiter/innen aus allen Dienstbereichen des Caritasverbandes haben an der Entwicklung des Leitbildes mitgearbeitet. Wie sehr dabei um Worte sowie richtige Formulierung und Auslegung gerungen wurde machten Vertreter aus den Bereichen Küche, Hausreinigung, Pflege, Tagespflege und Beratungsdiensten in Ihren Texten während des Gottesdienstes deutlich. „Unser Leitbild will Wege in die Zukunft weisen und uns Orientierung geben. Diese Leitsätze müssen in einem gemeinsamen Prozess zwischen den Mitarbeitenden und den Führungskräften in praktisches Handeln umgesetzt werden.“, betonte Magda Hartmann, 1. Vorsitzende des Caritasverbandes.
„Ich habe mit Kirche nicht so viel am Hut, aber ich habe noch nie so einen schönen Gottesdienst erlebt.“, bedankte sich eine Mitfeiernde für die Einladung.

Natürlich war auch wieder für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Im Pfarrheim Sendelbach konnte man sich am schmackhaften und abwechslungsreichen Buffet bedienen. Walter Müller, Leiter der Hauswirtschaft hat mit seiner Crew tolle Gerichte gezaubert und fast jeder der rund 120 Anwesenden hat sich einen zweiten Nachschlag gegönnt.
Bei guten Gesprächen und dem ein oder anderen Gläschen Wein ließ man den Abend ausklingen und die Ehrenamtlichen durften am Ende noch ein kleines Geschenk mit nach Hause nehmen.

Wir möchten, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von uns als Arbeitgeber begeistert sind.
Aus diesem Grund ist es unser Ziel ihnen attraktive und vielseitige Perspektiven und Angebote anzubieten.
Die Kooperation mit dem WONNEMAR Marktheidenfeld ist nur ein Beispiel. Hier erhalten Caritas-Mitarbeiter/innen bis zu 25% Rabatt auf den regulären Eintrittspreis. Lebenspartner und Familienmitglieder, bei gleichzeitigem Besuch, eingeschlossen.
Wir bieten unseren Mitarbeiter/innen u.a. ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm, betriebliche Altersvorsorge, flexible Arbeitszeitmodelle und Teilzeitarbeit zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Bezahlung nach den Arbeitsvertragsrichtlinien des Deutschen Caritasverbandes (AVR) und vieles mehr.
Schauen Sie doch gleich mal bei unseren Stellenangeboten vorbei!

Dienstag, 3. Dezember, 17.00 Uhr

Kapelle Seniorenzentrum St. Martin, Lohr am Main

Die evangelische und katholische Kirche sowie die Caritas in Lohr laden alle Interessierten herzlich zu einer ökumenischen Taizé-Andacht ein.

Kerzenlicht, einfache und berührende Gesänge aus der ökumenischen Communauté de Taizé in Frankreich, kurze geistliche Meditationsimpulse und eine Zeit der Stille bieten eine Oase der Ruhe. Wir freuen uns, wenn sich viele Menschen in ihrem Alltag der ersten Adventswoche unterbrechen lassen, um vom hektischen alltäglichen Leben abzuschalten. Wir wollen gemeinsam still werden, beten und Lieder singen, die danach in der Stille des Herzens weiter klingen. Anschließend ist ein gemütliches Zusammentreffen mit Bewirtung im Vorraum der Kapelle geplant.

 

Erleichtert konnten die berufstätigen Eltern von 25 Kindern wieder am diesjährigen Buß- und Bettag aufatmen: Ihre Kinder wurden an diesem schulfreien Arbeitstag gut beim Spiel- und Bastelangebot von Jugendzentrum Lohr und Caritasverband Main-Spessart betreut.
Von 7.30 – 12 Uhr boten Mitarbeiter von Caritasverband und Jugendzentrum zusammen mit ehrenamtlichen Kräften die verschiedensten Workshops in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt Lohr an: eigene Duftseifen herstellen, Türkränze und Etuis basteln, Freundschaftsbändchen knüpfen, Singen, Tanzen und Plätzchen-Backen. Um 12 Uhr hieß es im Tanzraum „Bühne frei“ und die Sing- und Tanzgruppe präsentierte, unter viel Applaus, was sie am Vormittag gelernt hatte. Anschließend machte sich die ganze Truppe auf den Weg ins Seniorenzentrum St. Martin und stärkte sich bei einem leckeren Mittagessen. Am Nachmittag verwandelte sich der Juze-Neubau in ein großes Kinderkino und die Kinder konnten es sich mit Popcorn auf den Sofas gemütlich machen.
Auch für den Buß- und Bettag im kommenden Jahr ist wieder ein Betreuungsangebot geplant.

Kerstin Heine, Jugendzentrum Lohr

 

Am 11.11. wurde wieder das alljährliche Fest des Heiligen St. Martin im Seniorenzentrum gefeiert, der zugleich der Namenspatron des Hauses ist.
Die Feierlichkeiten starteten um 10 Uhr mit einem Gottesdienst, zelebriert von Monsignore Manfred Sand und Diakon Remi Rausch. Die musikalische Begleitung übernahm die Veehafengruppe „Martinszupfer“ unter Leitung von Petra Helfrich. Im Anschluss wartete neben dem Sektempfang noch eine besondere Überraschung auf Bewohner/innen und Gäste. Anlässlich des Martinsfestes eröffnete im Eingangsbereich des Seniorenzentrums eine Kunstaustellung. Ausstellende Künstler sind Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung. Alle 14 Tage treffen sich im Veranstaltungsraum Interessierte um unter Anleitung von Christine Hartmann-Manzke und Hartwig Kolb ihre kreativität auszuleben und gemeinsam zu zeichnen und zu malen. Unterstützt werden sie dabei von Rosina Waltl. Nun bekamen die Künstler die Chance ihre Werke zu präsentieren und wurden viel für ihren Mut, ihre Fertigkeiten und Kreativität gelobt. Die gerahmten und sehenswerten Werke werde noch bis Weihnachten im Foyer des Caritas-Seniorenzentrums zu sehen sein.
Geschäftsführerin Gabriele Kimmel und Einrichtungsleiterin Ursula Franz-Marr dankten besonders den Ehrenamtlichen Frau Hartmann-Manzke, Frau Waltl und Herrn Kolb und überreichten ein kleines Präsent. Ihr Einsatz für die Malgruppe, die zwischenzeitlich schon eineinhalb Jahre besteht, kann sich nun wirklich „sehen lassen“.
Ein genussvoller Abschluss des Festes bildete das traditionelle Gansessen für alle Bewohner/innen, Gäste und Mitarbeiter/innen im schön geschmückten Speisesaal.

Jacob Seitz, Bufdi

Unter dem Motto „Wir sind Zukunft“ nahm zum ersten Mal der Caritasverband am 14.11.2019 an der Berufsmesse in Lohr teil. Vor allem im Altenpflegebereich wurde für eine Ausbildung geworben. Mit Erstaunen haben Schüler festgestellt, dass das Gehalt in der Ausbildung zur Pflegefachkraft im Vergleich zu anderen Branchen sehr hoch ist, denn bereits im ersten Lehrjahr erhält man 1.090EUR brutto.
Veranstalter der Berufsmesse im Nägelsee-Schulzentrum war das Gymnasium, Fachschaft Wirtschaft und Recht, in Lohr. Schülerinnen und Schüler der 9. bis 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums sowie alle Abschlussklassen der Gustav-Woehrnitz-Mittelschule, der Georg-Ludwig-Rexroth Realschule und der Berufsschule Main-Spessart waren hierzu herzlich eingeladen.
Neben über 30 weiteren Ausstellern, die ihren Sitz in der Nähe von Lohr haben, konnten viele Interessenten sich diverseste Informationen holen. Viele informierten sich bei Caritas über die soziale Arbeit wie bspw. Ein Studium, einer Ausbildung im Kindergartenbereich sowie einer Ausbildung zur Pflegefachkraft. Aber auch allgemeine Informationen über Caritas wurden ausgetauscht. Vertreten wurde die Caritas durch Antonia Siegler, Verbandsmanagement im Caritasverband Main-Spessart und Sebastian Puglisi, Geschäftsführer der Sozialstation St.Rochus in Lohr.
Für die Zukunft bietet die Caritas-Sozialstation und der Caritasverband Main-Spessart Messestände sowie Vorträge dieser Art gerne häufiger an, um so Nachwuchs-Fachkräfte zu gewinnen für den immer wichtiger werdenden Bereich „Alter und Pflege“.

Antonia Siegler, Fachdienst Gemeindecaritas

Am Tag des Heiligen Sankt Martin, wurde dies in Binsfeld Realität.
Im Rahmen der Aktion “Eine Millionen Sterne“, wurden am Abend des 11. Novembers, hunderte Kerzen zum Leuchten gebracht, symbolisch standen diese für die Solidarität mit Menschen in Not.
Durchgeführt wurde diese Aktion, von der Kindertagesstätte und dem Mehrgenerationenhaus (MGH), in Binsfeld. Bereits im Vorfeld wurden an vielen Orten Spendenboxen aufgestellt und auch an diesem Abend konnte nochmal gespendet werden.
Konkret ging das Geld an den Kinderhospiz-Verein „Sternenzelt“ in Marktheidenfeld, sowie an den Verein „Wunsch am Horizont“. Beide Vereine setzen sich für Menschen ein, welche nicht mehr viel Zeit auf dieser Erde haben und „Wunsch am Horizont“ hat es sich ganz konkret als Ziel gesetzt, diesen einen letzten Wunsch zu erfüllen.
Durchgeführt wurde das Ganze von Mitarbeitern der KiTa und des Mehrgenerationenhauses (MGH) Binsfeld.
Der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart dankt ganz herzlich für den Einsatz und die Realisierung dieser Aktion!
Auch der Schirmherr und Bürgermeister von Arnstein, Franz-Josef Sauer, sprach seinen persönlichen Dank aus und beglückwünschte zu dem Spendenerfolg.
Ins Leben gerufen, wurde diese Aktion von Caritas International, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, Licht in die teilweise dunkle Welt vieler Menschen zu bringen.

Marius Brandel, Caritasverband Landkreis Main-Spessart

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