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Es ist schon Tradition, dass die Kolping-Faschingsgesellschaft Lohrer Mopper in der Faschings- Session eine närrische Veranstaltung im Seniorenheim in Lohr abhält. Die Hausbewohner erwarten jedes Jahr voller Vorfreude diesen bunten Nachmittag. Die Lohrer Mopper haben aus ihrem aktuellen Programm eine »Kurzsitzung« zusammengestellt und diese am Sonntag ab 15 Uhr dem Senioren- Publikum vorgestellt. Gezeigt wurden Tänze des Tanzmariechens Lea Feicht und der Garde der Mini-Mopper. Ebenso wurden Büttenreden von Sandra Stegerwald, Michaela Franz-Herteux und Günter Lutz vorgetragen. Dazwischen gab es Stimmungsmusik und Schunkelrunden von Andrea und Armin Bartel, die es perfekt beherrschen, Musik mit Charme zu spielen. Die Heimleitung mit Frau Franz-Marr und einige Kolleginnen und Kollegen ließen es sich nicht nehmen, selbst einen Vortrag zum Besten zu geben. In diesem Jahr brachten in perfekter Manier Golden Evergreens von den Comedian Harmonists. Ein solcher Nachmittag ist für die Menschen im Seniorenheim ein abwechslungsreiches Vergnügen. Der Aufwand von allen Beschäftigten im Seniorenheim ist enorm und verdient größtes Lob. So hat sich wieder gezeigt, wie man mit guten Willen, viel Einsatz und einer Portion Humor die Bewohner mit einem närrisch bunten Nachmittag verzaubern kann. So sind für kurze Zeit die Alltagssorgen fast verflogen. Die Lohrer Mopper, mit dem Gesellschaftspräsident Wolfgang Graf und den Sitzungspräsidenten Michael Schecher, Arno Schmitt und Sandra Stegerwald an der Spitze, kommen gerne zu Besuch und haben sich am Ende für die alljährlich gute Verköstigung bedankt. Die Frage vieler Gäste war: »Kummt ihr nächstes Johr widder «. Natürlich, denn unser Bestreben ist es, Fasching von Mensch zu Mensch zu machen, antwortete Michael Schecher. 

Michael Schecher

 

Gemeinsam beten, gemeinsam feiern – miteinander in der Dienstgemeinschaft. Unter diesem Motto stand der diesjährige Mitarbeitergottesdienst des Caritasverbandes Main-Spessart am 5.2.20 in der Kapelle des Seniorenzentrums St. Martin mit anschließendem Frühstücksbuffet im Speisesaal des Hauses. Herr Domkapitular Clemens Bieber stand dem Gottesdienst vor. Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der diözesanen Caritas ist der 1. Vorsitzender des Caritasverbandes der Diözese Würzburg gerne in den Caritasverbänden unterstützend vor Ort. Magda Hartmann, die 1. Vorsitzende des Kreisverbandes, begrüßte die 70 ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die der Einladung zum Gottesdienst gefolgt waren. Der Hausgeistliche Pfr. Monsignore Manfred Sand konzelebrierte die Messfeier. Der Mitarbeiterchor unter der Leitung von Sozialpädagogin Silvia Schäfer trug maßgeblich zur bunten und fröhlichen Ausgestaltung der Messe bei. In seiner Predigt ging Clemens Bieber auf den Text der Lesung ein, in dem von den vielen verschiedenen Gaben, Diensten und Kräften in der Gemeinde die Rede war. So trägt auch in der Dienstgemeinschaft der Caritas jeder zum Gelingen des gemeinsamen Auftrags bei.

Unter der Leitung von Antonia Siegler trugen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Gelingen des Gottesdienstes bei – jeder mit seinen Gaben und Fähigkeiten.

Die 1. Vorsitzende Magda Hartmann und die Geschäftsführerin Gabriele Kimmel nahmen dann die Ehrungen vor: 14 ehrenamtliche Frauen und Männer erhielten für ihr Engagement in der Caritas-Dienstgemeinschaft eine Ehrenurkunde oder ein Ehrenzeichen in Silber oder Gold. Die Ehrenurkunde erhielten für 10jähriges Ehrenamt: Rosina Waltl und Renate Brancato Die Ehrennadel in Silber erhielten für mind. 15jähriges Ehrenamt: Lydia Albert, Gudrun Feicht, Christa Keppler, Gerdi Marschall und Wiltrud Schuster Die Ehrennadel in Gold erhielten für mind. 20jähriges Ehrenamt: Gunter Foh, Horst Hauke, Hildegard Block, Emil Rausch, Franz-Josef Schmitt, Bruno Merz und Elfriede Weierich 7 Mitarbeiterinnen, die bereits in Rente sind, wurden für ihre langjährige Mitarbeit im Seniorenzentrum mit einer Ehrenurkunde oder einer Silbernadel geehrt: Maria-Anna Reim, Josefine Zimmermann, Helen Daus, Birgitt Hasenstab, Isolde Rüb, Friedericke Scherg und Birgit Nickel 8 Mitarbeiterinnen, die noch im Dienst sind, erhielten einen Dank mit der Caritastasse für 10jährige Dienstzugehörigkeit: Lisa Albert, Monika Halle, Martina Hespelein, Tanja Hummel, Mariela Oritz de Hoffmann, Nina Ritter, Gerda Stark und Bianca Winkler-Herrmann

Nach dem Gottesdienst lud Gabriele Kimmel zur Begegnung in den Speisesaal ein. Dort wartete ein köstliches und reichhaltiges Frühstücksbuffet, das die Küche unter der Leitung von Walter Müller und Sonja Salomon für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbereitet hatte.

O-Ton einer Ehemaligen: „Ein Träumchen für Leib und Seele – so war das heute für mich. Danke schön!“

Gabriele Kimmel, Geschäftsführerin KCV Main-Spessart

Coaching Seniorenverpflegung startet in eine neue Runde

1.400 stationäre Senioreneinrichtungen in Bayern versorgen täglich 110.000 Bewohnerinnen und Bewohner mit Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Zwischenmahlzeiten. Für das Küchenteam und auf den Wohnbereichen ist es eine tägliche Herausforderung, die Aspekte Genuss, Gesundheit, individuelle Vorlieben und Bedürfnisse, Wertschätzung, Nachhaltigkeit und Ökonomie möglichst umfassend zu berücksichtigen. Sieben Senioreneinrichtungen in Unterfranken starteten im Januar in das neue Gruppen-Coaching Seniorenverpflegung, das vom Fachzentrum Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung Unterfranken angeboten wird. Mit dabei sind das Frh. Moritz von Hutten’sches Pfründnerspital, Arnstein, das BRK Alten- und Pflegeheim, Bad Neustadt a. d. Saale, die Seniorenresidenz zur Sandmühle, Kahl am Main, die Otto und Anna Herold Altersheimstiftung, Karlstadt, das Caritas Seniorenzentrum St. Martin, Lohr, das AWO Seniorenzentrum, Mömlingen und das Seniorenwohnstift von Steren, Bürgerspital Würzburg. Im Mittelpunkt der Arbeitstreffen stehen bis Juli die Themen Speiseplanung, nachhaltiges Wirtschaften, die Essatmosphäre sowie die Kommunikation. Basis sind die Bayerischen Leitlinien Seniorenverpflegung, die im Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten entwickelt wurden. Bei einem Besuch in der Einrichtung können individuelle Themen diskutiert werden. Schon beim ersten Treffen zeigten sich viele Punkte, die angepackt werden sollen, wie zum Beispiel: Anregungen für die Speiseplangestaltung, Verbesserung der Atmosphäre bei den Mahlzeiten, zeitgemäße Ernährungskonzepte, Optimierung der Abläufe und der Austausch innerhalb der Teams bzw. zwischen den teilnehmenden Seniorenheimen. „Wichtig ist, dass alle Bereiche einer Einrichtung aktiv teilnehmen, die mitverantwortlich für die Verpflegung sind, wie die Einrichtungsleitung, die Küche und die Pflege mit den Wohnbereichskräften“, so Brigitte Baumeister vom Fachzentrum, die das Coaching leitet. Nur so können gemeinsame Lösungen erarbeitet und nachhaltig umgesetzt werden.

Weitere Hinweise und Informationen finden Sie auf der Homepage des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unter http://www.aelf-wu.bayern.de > Ernährung > Gemeinschaftsverpflegung

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Würzburg
Fachzentrum Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung Unterfranken
Brigitte Baumeister

Die Caritas Frühjahrssammlung steht bald bevor. Sie findet statt vom 9. bis 15.03.2020 und steht unter dem Motto „Sei gut. Mensch!“. Wie im letzten Jahr sind alle Sammlerinnen und Sammler aus den Pfarreien wieder zu einem Begegnungs- und Informationsvormittag am Montag, den 2. März 2020 von 10:00 – 12:00 Uhr ins Caritashaus St. Vinzenz des Caritasverbandes f.d. Landkreis Main-Spessart e.V., Vorstadtstraße 68 nach Lohr a. Main eingeladen.

Sammlungsplakat Fruehjahr 2020 A4 WuerzburgArmut hat viele Gesichter: das von Alleinerziehenden, Kindern, Senioren, Verschuldeten, Kranken, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Die Ursachen für Armut sind genauso vielfältig: unverhoffte Schicksalsschläge, Krankheit, Verlust des Arbeitsplatzes oder zu niedriges Einkommen. Einsamkeit, Verzweiflung und psychische Überlastung sind oft die Folge.

Als christliche Gemeinschaft ist die Pfarrgemeinde aufgerufen, Menschen in Not schnell und unkompliziert zu helfen. Dank der Caritas-Sammlung kann sie diesen Auftrag auch in die Tat umsetzen. So machen sich in der Woche vom 9. bis 15. März 2020 wieder viele Sammlerinnen und Sammler auf den Weg. Sie machen sich auf den Weg, um Brücken zu bauen - zwischen Menschen, die helfen und Menschen die Hilfe brauchen. Wir sind dankbar für die Spenden, die zusammen kommen. Dadurch können wir Beratung, Unterstützung und konkrete Hilfen anbieten für alle Menschen in Not, die sich an uns wenden. So wird durch die Caritas-Sammlung die Solidarität mit Menschen in Not in die Tat umgesetzt.

Einige Pfarrgemeinden machen durch Spendenbriefe auf die Aktion aufmerksam und bitten um einen Beitrag per Überweisungsträger.

Der Erlös der Caritassammlung wird für Hilfen in Notlagen verwendet und zwar für Menschen in unserer Region. Dabei wird das Geld folgendermaßen aufgeteilt:

  • 30% bleiben in Ihrer Pfarrei für caritative Aufgaben in der Gemeinde
  • 40% erhält der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V.
  • 30% erhält der Diözesan-Caritasverband Würzburg für soziale Aufgaben in Unter-franken, d.h. auch für den Landkreis Main-Spessart

Der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V. hält eine Vielzahl von professionellen und dennoch kostenlosen Beratungsdiensten bereit. Er unterstützt Menschen bei Erziehungsproblemen, hilft bei Sucht, Migration, Armut, Alter und Krankheit. Caritas hilft unentgeltlich, unbürokratisch und direkt. Der persönliche Kontakt zu den Menschen unseres Landkreises garantiert, dass angemessene Hilfe genau da ankommt, wo sie gebraucht wird.

Helfen Sie uns - GEMEINSAM für Menschen in Not!

Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V., Vorstadtstraße 68, 97816 Lohr a. Main, Tel.: 09352/843-100, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Die Mehr-Konferenz 2020 hat alle Rekorde gebrochen: mehr Besucher, nämlich über 12 000, mehr Gemeinschaft, mehr Theologie.

Mehr! Das ist doch ein Wort, das wir seit Jahrzehnten gut kennen: mehr Geld, mehr Wachstum, mehr Anerkennung, mehr Macht, mehr Freizeit, mehr Gigabyte, mehr, immer mehr.....

Aber wo bleibt die Anstrengung für mehr Menschlichkeit? Immer mehr Singles, immer mehr Einsamkeit, immer mehr Hoffnungslosigkeit, immer mehr psychische Erkrankungen, das spielt sich hinter den verschlossenen Türen der Wohnungen auch in unserem Landkreis ab.

Not sehen und handeln - das hat sich die Caritas auf ihre Fahne geschrieben. Die Traurigkeit der Nachbarin wahrzunehmen und ihr ein freundliches Grüss Gott zuzurufen - das kann sich jede und jeder auf seine Todo-Liste nehmen. Das kostet nichts - nur die eigene Aufmerksamkeit und den Mut, den Mund zu öffnen.

Die Qualität des Miteinanders bestimmt die Lebensqualität in unseren Gemeinden. Ohne das lebendige Miteinander ist eine Gemeinde letztlich leblos. Und die Menschen darin auch - egal wie komfortabel sie leben.

Der Mensch ist ein soziales Wesen, er ist angewiesen auf das DU, auf menschliches Feedback. Wir Menschen sehnen uns nach MEHR - …nach mehr Nähe, nach mehr positiven Blicken auf uns, nach mehr aufmunternden Worten um uns herum, nach mehr Freude, nach mehr Sinn, nach mehr "sich-selbst-finden" und "sich-selbst-sein-dürfen".

Ja, das gibt es. Das kann ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, versprechen.

Die meisten kennen das zauberhafte Feeling, das von der Geburt eines Babys ausgeht. Wir Christen feierten in diesen Tagen die Geburt eines Kindes, das definitiv nach uns die Hände ausstreckt. Dieses Kind, das Jesus genannt wurde, und von dem unser Vater Gott sagt: das ist mein geliebter Sohn. Dieses Kind gibt uns dieses MEHR.

Wie dieser Jesus das macht? In seinen Lebensgeschichten, den Evangelien, können wir so vieles lesen, das uns Lichtblicke verschafft. Das sagt er übrigens von sich selbst: ich bin Euer Licht, ich mache Eure Dunkelheiten hell. Und er ist, wenn man das will, unser ganzes Leben lang an unserer Seite, als Berater, als Freund, als Bruder und vor allem als Helfer.

Not sehen und handeln – das ist seine Devise. Wir können seinen Trost und seine Hilfe wirklich konkret erleben. Nichts Menschliches ist ihm fremd, kein Anliegen ist ihm zu unwichtig oder zu klein. ER ist für jede und jeden da, der es will. Wenn das kein "MEHR" ist! Im Teamwork mit IHM können wir es schaffen, dieses „Mehr“ an Menschlichkeit. Versuchen wir es im Jahr 2020? Neues Ziel – neue Welt?!

Gabriele Kimmel, Geschäftsführerin Caritasverband Main-Spessart

In Kooperation mit der Benediktushöhe Retzbach hat die Fachstelle für pflegende Angehörige Karlstadt (Caritasverband MSP) eine mehrtägige Schulung für ehrenamtliche Alltagspartner angeboten. Die Schulungsteilnehmer wurden vom 16.10. bis 27.11. darauf vorbereitet, Menschen mit Demenz und / oder Pflegebedürftigkeit in ihrem Alltag zu unterstützen und zu begleiten.
Die neuen Alltagspartnerinnen ergänzen den bereits bestehenden Helferkreis der Fachstelle für pflegende Angehörige, der damit auf insgesamt 13 Mitglieder angewachsen ist. Die Ehrenamtlichen besuchen wöchentlich immer dieselbe betroffene Person im Raum Karlstadt und betreuen sie in einer Eins-zu-Eins-Situation. Gerade für Menschen mit Demenz ist diese Konstellation besonders gut geeignet, da man sich individuell auf deren Bedürfnisse und Zugangswege einstellen kann. So können die Alltagspartner-Einsätze durch gemeinsame Spaziergänge, Aktivierungsmethoden oder einfach gute Gespräche gestaltet werden. Die pflegenden Angehörigen können diese Besuche wiederum als entspannte Auszeit nutzen.
Auch für das Mehrgenerationenhaus Binsfeld haben Ehrenamtliche an der Schulung teilgenommen, die dort in vielfältigen Gebieten (häusliche Betreuung, Haushalt, Betreuungsgruppe) eingesetzt werden. „Die Ehrenamtlichen leisten einen großen Beitrag für Menschen mit Demenz und Unterstützungsbedarf“, da sind sich die beiden Hauptreferentinnen der Schulung Lena Sebold, sowie Yvonne Winbeck (Mehrgenerationenhaus Binsfeld) einig: „So gewinnen alle Beteiligten ein Stück Lebensqualität und der Heimeinzug kann so lange wie möglich hinausgezögert werden“.
Koordiniert werden die Alltagspartner von Lena Sebold, Leitung der Fachstelle für pflegende Angehörige Karlstadt. An Sie können Sie sich wenden, wenn Sie Unterstützungsbedarf von einer der Frauen haben oder selbst als Alltagspartner tätig werden möchten.
Kontakt: 09352-843 118 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Christus, dein Licht, erstrahlt auf der Erde und du sagst uns: Auch ihr seid das Licht“ erklang es aus der von Kerzenschein beleuchteten Kapelle des Caritas Seniorenzentrums St. Martin. Am 03.12.19 lud der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart zusammen mit evangelischer und katholischer Kirche zu einer ökumenischen Taizé-Andacht ein. Um Licht in die trübe Jahreszeit zu bringen war der Altarraum der Kapelle, wie üblich bei Taizé-Gebeten, mit Kerzen und bunten Tüchern geschmückt und strahlte eine warme Atmosphäre aus. Der Caritas-Mitarbeiterchor unter der Leitung von Silvia Schäfer begleitete die Andacht musikalisch und wurde tatkräftig von den Anwesenden unterstützt. Rund 50 Personen aus den Gemeinden, dem Seniorenzentrum und aus den Diensten der Caritas nahmen daran teil. Die Anwesenden beteten und sangen gemeinsam, wurden still und trugen ihre Anliegen vor Gott. Sehr berührend wurde es, als viele Besucherinnen und Besucher aufstanden, eine Kerze am Altar entzündeten und eine Fürbitte für Verstorbene, Kranke oder persönliche Sorgen vorbrachten. Das Organisationsteam freut sich sehr, dass so viele ihren Alltag der ersten Adventswoche unterbrochen haben um abzuschalten und durch den meditativen Charakter der Andacht eine Stunde bei sich selbst zu verweilen. Beim anschließenden Beisammensein mit Plätzchen und Punsch war eine Beseeltheit unter den Teilnehmenden zu spüren, die zeigt, dass der Geist dieser Andacht in der Stille des Herzens weiter klingt. Sehr oft kam die Frage auf, wann macht ihr das wieder. So können Sie lieber Leser, liebe Leserin, sicher sein – eine Einladung folgt.

Anna-Lena Ludwig, Flüchtlings- und Integrationsberatung

 

Dieses Jahr zog Bischof Nikolaus um die Häuser, um Familien und KiTas zu besuchen.
„Das ist doch nichts Neues“, denken Sie sich?
Doch das war es, denn dieser Nikolaus kam nicht einfach nur im typisch rot / weißen Gewand, mit Zipfelmütze - wie man es von den Weihnachtsmännern kennt - sondern in einem richtigen Bischofsgewand!
Mit Hirtenstab, Mitra, Stola, Gewand und Gürtel, zog er umher, begleitet von seinem treuen Gehilfen Knecht Ruprecht. Die Besuche wurden organisiert, von dem Kreiscaritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V. und hatten den Hintergedanken, an den echten Bischof Nikolaus, sein Handeln und seinen Einsatz für die Armen, zu erinnern.
Denn das ist auch die Motivation der Caritas: Tätige Nächstenliebe im Umgang miteinander und im aufsuchenden Dienst.
„Es war eine große Freude, die staunenden Kinder zu erleben und als Bischof aufzutreten, nicht einfach nur als Weihnachtsmann, der Geschenke verteilt.“ So der Nikolaus-Darsteller, Marius Brandel, welcher selbst im Kreiscaritasverband Main-Spessart e.V. arbeitet.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und die dort anstehenden Besuche!

Marius Brandel, Fachdienst Gemeindecaritas

Alljährlich lädt der Caritasverband Main-Spessart seine ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen als Dankeschön zur Adventsfeier ins Pfarrheim Sendelbach ein. Wie wichtig die Unterstützung der Ehrenamtlichen für unsere Arbeit ist zeigt schon allein die Zahl der ca. 150 Engagierten, die sich beim Verband einbringen.
In diesem Jahr wurde die Feier am vergangenen Donnerstag mit dem Festgottesdienst zur Einführung des Leitbildes verbunden. Aus diesem Anlass waren auch alle Hauptamtlichen eingeladen.
Macht die Türen auf – unser gemeinsamer Weg in die Zukunft. Unter diesem Motto stand der Gottesdienst den Domkapitular Clemens Bieber festlich zelebrierte. Zum Schluss segnete der 1. Vorsitzende des Diözesancaritasverbandes stellvertretend ein Leitbildheft. „Wir werden es einrahmen und aufhängen“, freute sich Gabriele Kimmel, Geschäftsführerin des Caritasverbandes in Lohr. Der Mitarbeiterchor unter Leitung von Silvia Schäfer sorgte mit seinen Beiträgen zusätzlich für eine festliche Stimmung in der Sendelbacher Kirche.
Mitarbeiter/innen aus allen Dienstbereichen des Caritasverbandes haben an der Entwicklung des Leitbildes mitgearbeitet. Wie sehr dabei um Worte sowie richtige Formulierung und Auslegung gerungen wurde machten Vertreter aus den Bereichen Küche, Hausreinigung, Pflege, Tagespflege und Beratungsdiensten in Ihren Texten während des Gottesdienstes deutlich. „Unser Leitbild will Wege in die Zukunft weisen und uns Orientierung geben. Diese Leitsätze müssen in einem gemeinsamen Prozess zwischen den Mitarbeitenden und den Führungskräften in praktisches Handeln umgesetzt werden.“, betonte Magda Hartmann, 1. Vorsitzende des Caritasverbandes.
„Ich habe mit Kirche nicht so viel am Hut, aber ich habe noch nie so einen schönen Gottesdienst erlebt.“, bedankte sich eine Mitfeiernde für die Einladung.

Natürlich war auch wieder für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Im Pfarrheim Sendelbach konnte man sich am schmackhaften und abwechslungsreichen Buffet bedienen. Walter Müller, Leiter der Hauswirtschaft hat mit seiner Crew tolle Gerichte gezaubert und fast jeder der rund 120 Anwesenden hat sich einen zweiten Nachschlag gegönnt.
Bei guten Gesprächen und dem ein oder anderen Gläschen Wein ließ man den Abend ausklingen und die Ehrenamtlichen durften am Ende noch ein kleines Geschenk mit nach Hause nehmen.

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