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Liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Kundinnen und Kunden, liebe Klientinnen und Klienten,
auch unsere Beratungsdienste müssen ihr Angebot verändern.
Ab sofort ist unsere Geschäftsstelle mit den Beratungsdiensten für den allgemeinen Besuchsverkehr geschlossen.

Am 02.03.20 hat der Fachdienst Gemeindecaritas, vertreten durch Antonia Siegler des Caritasverbandes Main-Spessart als Dankeschön alle ehrenamtlichen Caritassammler/innen aus dem Landkreis zu einem Frühstück eingeladen. Wie in den vergangenen Jahren organisierte der Verband diese Dankeschönaktion. Ab Montag, 09.03. bis 15.03.20 sind die Sammler wieder von Haus zu Haus in den Ortschaften unterwegs und sammeln für die Caritasarbeit. Die Vorsitzende Magda Hartmann begrüßte die 20 Ehrenamtlichen und hob nochmal die Wichtigkeit ihrer Tätigkeit für den Caritasverband hervor. Nicht nur das Sammeln von Geldern steht hierbei im Vordergrund sondern auch die Begegnungen mit den Menschen und die daraus entstehenden Gespräche sind ein wichtiger Dienst der Caritassammlung. Einsame Menschen; Senioren, denen die Rente nicht ausreicht; alleinerziehende Mütter, Suchtkranke und viele mehr kommen zu den Beratungsdiensten der Caritas. Um u.a. diese Beratungen ortsnah und vor allem in vielfältiger Weise anbieten zu können, Unterstützungsleistungen oder auch Lebensmittelgutscheine bei Bedarf auszugeben, werden Spendengelder benötigt. Gerlinde Smutny, fachliche Leitung der Sozialen Dienste, stellte ihre Arbeit der „Allgemein Sozialen Beratung“ vor und schilderte einige Beispiele von Betroffenen, die zu Ihr in die Beratung kommen – so z.B. auch Mütter, die in Ausbildung sind, deren Verdienst aber nicht ausreicht. Sie beschreibt ihre Tätigkeit gerne als „Hausarzt“. Sie hört sich die Anliegen an und beschreitet gemeinsam mit den Klienten Wege wie beispielsweise Anträge zu Hilfeleistungen stellen oder Vermittlung zu entsprechenden speziellen Beratungsdiensten. Auch der Dienst des „ambulant betreuten Einzelwohnen für Suchterkrankte“ wurde von Alexandra Ott vorgestellt. „Wir helfen beim Finden einer Tagesstruktur bis hin zur Haushaltsführung“. Die ca. 20 Sammlerinnen, die der Einladung folgten, hörten gespannt zu und stellten Rückfragen.

Der Erlös der Caritassammlung wird für Hilfen in Notlagen verwendet und zwar für Menschen in unserer Region. Dabei wird das Geld folgendermaßen aufgeteilt:
• 30% bleiben in Ihrer Pfarrei für caritative Aufgaben in der Gemeinde
• 40% erhält der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V.
• 30% erhält der Diözesan-Caritasverband Würzburg für soziale Aufgaben in Unterfranken, d.h. auch für den Landkreis Main-Spessart

Während die Ehrenamtlichen das leckere Frühstück genossen wurden noch einige Termine weitergegeben: Am 08.03. findet in Maria Sondheim in Arnstein um 10:30 Uhr ein Caritasgottesdienst statt, am 07.07. werden alle Ehrenamtlichen der Caritas wieder zur Kilianiwallfahrt nach Würzburg eingeladen und am 23.09. findet eine spirituelle Wanderung in Lohr mit Caritasthemen und Impulsen statt. Wir sagen „herzliches Vergelt´s Gott“ und wünschen allen Caritassammler/inne eine gute Sammlung und angenehme Gespräche!

Antonia Siegler, Fachdienst Gemeindecaritas

Liebe Schülerinnen und Schüler, 

unsere Bewohner gehören zur Gruppe der Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf.
Es wird daher versucht, die Anzahl der Kontakte mit der Außenwelt soweit wie möglich einzuschränken, um einer eventuellen Infektion unserer Bewohner entgegen zu wirken.

Nachfolgender Beitrag ist in der Wochenendausgabe vom 15./16.02.20 im Lohrer Echo erschienen: 
Gesellschaft: Das Netzwerk Soziale Gerechtigkeit setzt sich dafür ein, dass Bedürftige im Kreis Main-Spessart Rabatte beim ÖPNV bekommen

MAIN-SPESSART. Seit sechs Jahren setzt sich das Netzwerk Soziale Gerechtigkeit hinter den Kulissen dafür ein, dass der Kreis Main- Spessart Bedürftige mit einem Sozialpass unterstützt. Menschen, die Hartz IV oder Grundsicherung beziehen, sollen damit den öffentlichen Nahverkehr günstiger nutzen können. Das Netzwerk geht von rund 2800 Personen im Landkreis aus, die als Sozialpass-Empfänger infrage kommen. »Menschen mit geringem Einkommen werden von den Behörden oft auf den günstigeren Wohnraum in den ländlichen Gemeinden verwiesen, erhalten jedoch wenig zusätzliche Unterstützung, um mobil zu sein«, heißt es in einem Schreiben des Netzwerks an Landrat Thomas Schiebel aus dem Jahr 2014. Gerade im Flächenlandkreis Main-Spessart werde armen Menschen dadurch die selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschwert, argumentieren die Wohlfahrtsverbände, die sich für den Sozialpass engagieren. Mit Caritas, Diakonie, Katholischer Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Arbeiterwohlfahrt (Awo), Rotem Kreuz und Kreisjugendring hat sich eine breite Front gebildet, die das neue Hilfsangebot kreisweit einführen möchte. Bisher agierte das Netzwerk außerhalb der Öffentlichkeit, warb beim Landratsamt für seine Idee und besprach sie mit den Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen. Allerdings ohne erkennbaren Erfolg: Das Landratsamt lehnte das Anliegen des Netzwerks mehrmals ab. Dabei argumentierte die Behörde vor allem mit zu hohen Kosten und wies auf mögliche Verstöße gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz hin, die aus der Einführung des Sozialpasses resultieren könnten. »Nicht zu rechtfertigende Ungleichbehandlungen entstehen zwangsläufig immer an der Grenze zu dem Personenkreis, der zwar unabhängig von staatlichen Leistungen, aber gleichwohl in beengten finanziellen Verhältnissen lebt und somit nicht mehr in den Genuss der Vergünstigungen kommen würde«, schreibt Landrat Schiebel im März 2018. Werner Graus, der für das Netzwerk den Schriftwechsel mit der Behörde führt, lässt dieses Argument nicht gelten: In einer Pressekonferenz am Donnerstagabend in Lohr betonte der 68-Jährige, dass immer irgendwo eine Grenze gezogen werden müsse, an der es Härtefälle gebe. »Mit diesem Argument könnte man sich überhaupt nicht mehr für arme Menschen einsetzen«, sagte er. Bedarf veranschaulicht Verwundert reagierte das Netzwerk auch auf die Aussage des Landrats, dass es nicht Aufgabe der Kommunen sein könne, das bestehende Regelsatz-System des Bundes durch freiwillige Vergünstigungen aufzustocken. Michael Donath, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Lohr und Leiter der Lohrer Tafel, stellte daraufhin die rhetorische Frage, »ob die Arbeit der Wohlfahrtsverbände unsinnig ist, weil der Bund das schon macht«. Das Netzwerk veranschaulichte, wie wenig Geld Hartz-IV-Empfänger vom Amt bekommen, um mobil zu sein. Ein Alleinstehender hat dafür monatlich rund 36 Euro zur Verfügung, ein junger Erwachsenen sogar nur knapp 29 Euro. Bei den regulären Preisen für Bus- und Zugtickets kommen Bedürftige, die in abgelegeneren Dörfern wohnen, damit nicht weit. Ein Erwachsener, der mit den Öffentlichen von Krommenthal zum Jobcenter nach Karlstadt fährt, zahlt bereits 12,70 Euro für die Tageskarte, rechnet das Netzwerk vor. »Leute, die außerhalb der Zentren wohnen, sind benachteiligt. Wir haben hier im Flächenlandkreis weite Strecken«, erläuterte der Awo-Kreisvorsitzende Karl- Heinz Ebert. Auch Gespräche mit den Fraktionsvorsitzenden im Kreistag brachten das Netzwerk seinem Ziel nicht näher. Gerlinde Smutny von der Caritas berichtete, dass man zwar von allen Zustimmung erfahren habe, sonst aber nicht viel passiert sei. An die Öffentlichkeit gegangen Mit der Pressekonferenz will das Netzwerk laut KAB-Referentin Sabine Schiedermair »ein bisschen öffentlichen Druck machen«. Florian Schüssler, der beim Roten Kreuz in Main-Spessart die sozialen Dienste leitet, findet, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um den Sozialpass einzuführen. Er begründet das damit, dass seit November 2019 der Landkreis wieder Träger des ÖPNV ist. Auch über die Frage, wer die Einkommensprüfung vornimmt, um zu ermitteln, wer Anspruch auf einen Sozialpass hat, hat sich das Netzwerk Gedanken gemacht. Da die Tafeln nur einen Teil der Bedürftigen erreichen, weil einige aus Scham oder weil sie zu weit weg wohnen, nicht dorthin kommen, hält es Schüssler für am sinnvollsten, dass der Kreis die Finanzen der Antragsteller prüft. Das Netzwerk hofft, den Sozialpass nach seiner Einführung mit weiteren Vergünstigungen ausbauen zu können. Rabatte bei Schwimmbad- und Museumsbesuchen, bei Vereinsmitgliedschaften oder in der Bücherei schweben den Wohlfahrtsverbänden vor. Florian Schüssler verweist auf die Ehrenamtskarte. »Sie hat uns gezeigt, dass da sehr viel geht. Kommunen und Vereine geben gerne Vergünstigungen«, betonte der 37-Jährige. Landratsamt will Rabatte prüfen Im Januar bekam das Netzwerk erneut Post aus dem Landratsamt: Thomas Schiebel informierte, dass derzeit »Optionen für Vergünstigungen im ÖPNV geprüft werden «. Auch Gespräche mit den Partnern im Verkehrsverbund Mainfranken kündigte er an. Eventuell kommt doch noch Bewegung in das Thema – der Bewegungsfreiheit bedürftiger Menschen Kreis käme das zugute.

Redakteur: Boris Dauber, Lohrer Echo

Es ist schon Tradition, dass die Kolping-Faschingsgesellschaft Lohrer Mopper in der Faschings- Session eine närrische Veranstaltung im Seniorenheim in Lohr abhält. Die Hausbewohner erwarten jedes Jahr voller Vorfreude diesen bunten Nachmittag. Die Lohrer Mopper haben aus ihrem aktuellen Programm eine »Kurzsitzung« zusammengestellt und diese am Sonntag ab 15 Uhr dem Senioren- Publikum vorgestellt. Gezeigt wurden Tänze des Tanzmariechens Lea Feicht und der Garde der Mini-Mopper. Ebenso wurden Büttenreden von Sandra Stegerwald, Michaela Franz-Herteux und Günter Lutz vorgetragen. Dazwischen gab es Stimmungsmusik und Schunkelrunden von Andrea und Armin Bartel, die es perfekt beherrschen, Musik mit Charme zu spielen. Die Heimleitung mit Frau Franz-Marr und einige Kolleginnen und Kollegen ließen es sich nicht nehmen, selbst einen Vortrag zum Besten zu geben. In diesem Jahr brachten in perfekter Manier Golden Evergreens von den Comedian Harmonists. Ein solcher Nachmittag ist für die Menschen im Seniorenheim ein abwechslungsreiches Vergnügen. Der Aufwand von allen Beschäftigten im Seniorenheim ist enorm und verdient größtes Lob. So hat sich wieder gezeigt, wie man mit guten Willen, viel Einsatz und einer Portion Humor die Bewohner mit einem närrisch bunten Nachmittag verzaubern kann. So sind für kurze Zeit die Alltagssorgen fast verflogen. Die Lohrer Mopper, mit dem Gesellschaftspräsident Wolfgang Graf und den Sitzungspräsidenten Michael Schecher, Arno Schmitt und Sandra Stegerwald an der Spitze, kommen gerne zu Besuch und haben sich am Ende für die alljährlich gute Verköstigung bedankt. Die Frage vieler Gäste war: »Kummt ihr nächstes Johr widder «. Natürlich, denn unser Bestreben ist es, Fasching von Mensch zu Mensch zu machen, antwortete Michael Schecher. 

Michael Schecher

 

Gemeinsam beten, gemeinsam feiern – miteinander in der Dienstgemeinschaft. Unter diesem Motto stand der diesjährige Mitarbeitergottesdienst des Caritasverbandes Main-Spessart am 5.2.20 in der Kapelle des Seniorenzentrums St. Martin mit anschließendem Frühstücksbuffet im Speisesaal des Hauses. Herr Domkapitular Clemens Bieber stand dem Gottesdienst vor. Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der diözesanen Caritas ist der 1. Vorsitzender des Caritasverbandes der Diözese Würzburg gerne in den Caritasverbänden unterstützend vor Ort. Magda Hartmann, die 1. Vorsitzende des Kreisverbandes, begrüßte die 70 ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die der Einladung zum Gottesdienst gefolgt waren. Der Hausgeistliche Pfr. Monsignore Manfred Sand konzelebrierte die Messfeier. Der Mitarbeiterchor unter der Leitung von Sozialpädagogin Silvia Schäfer trug maßgeblich zur bunten und fröhlichen Ausgestaltung der Messe bei. In seiner Predigt ging Clemens Bieber auf den Text der Lesung ein, in dem von den vielen verschiedenen Gaben, Diensten und Kräften in der Gemeinde die Rede war. So trägt auch in der Dienstgemeinschaft der Caritas jeder zum Gelingen des gemeinsamen Auftrags bei.

Unter der Leitung von Antonia Siegler trugen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Gelingen des Gottesdienstes bei – jeder mit seinen Gaben und Fähigkeiten.

Die 1. Vorsitzende Magda Hartmann und die Geschäftsführerin Gabriele Kimmel nahmen dann die Ehrungen vor: 14 ehrenamtliche Frauen und Männer erhielten für ihr Engagement in der Caritas-Dienstgemeinschaft eine Ehrenurkunde oder ein Ehrenzeichen in Silber oder Gold. Die Ehrenurkunde erhielten für 10jähriges Ehrenamt: Rosina Waltl und Renate Brancato Die Ehrennadel in Silber erhielten für mind. 15jähriges Ehrenamt: Lydia Albert, Gudrun Feicht, Christa Keppler, Gerdi Marschall und Wiltrud Schuster Die Ehrennadel in Gold erhielten für mind. 20jähriges Ehrenamt: Gunter Foh, Horst Hauke, Hildegard Block, Emil Rausch, Franz-Josef Schmitt, Bruno Merz und Elfriede Weierich 7 Mitarbeiterinnen, die bereits in Rente sind, wurden für ihre langjährige Mitarbeit im Seniorenzentrum mit einer Ehrenurkunde oder einer Silbernadel geehrt: Maria-Anna Reim, Josefine Zimmermann, Helen Daus, Birgitt Hasenstab, Isolde Rüb, Friedericke Scherg und Birgit Nickel 8 Mitarbeiterinnen, die noch im Dienst sind, erhielten einen Dank mit der Caritastasse für 10jährige Dienstzugehörigkeit: Lisa Albert, Monika Halle, Martina Hespelein, Tanja Hummel, Mariela Oritz de Hoffmann, Nina Ritter, Gerda Stark und Bianca Winkler-Herrmann

Nach dem Gottesdienst lud Gabriele Kimmel zur Begegnung in den Speisesaal ein. Dort wartete ein köstliches und reichhaltiges Frühstücksbuffet, das die Küche unter der Leitung von Walter Müller und Sonja Salomon für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbereitet hatte.

O-Ton einer Ehemaligen: „Ein Träumchen für Leib und Seele – so war das heute für mich. Danke schön!“

Gabriele Kimmel, Geschäftsführerin KCV Main-Spessart

Coaching Seniorenverpflegung startet in eine neue Runde

1.400 stationäre Senioreneinrichtungen in Bayern versorgen täglich 110.000 Bewohnerinnen und Bewohner mit Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Zwischenmahlzeiten. Für das Küchenteam und auf den Wohnbereichen ist es eine tägliche Herausforderung, die Aspekte Genuss, Gesundheit, individuelle Vorlieben und Bedürfnisse, Wertschätzung, Nachhaltigkeit und Ökonomie möglichst umfassend zu berücksichtigen. Sieben Senioreneinrichtungen in Unterfranken starteten im Januar in das neue Gruppen-Coaching Seniorenverpflegung, das vom Fachzentrum Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung Unterfranken angeboten wird. Mit dabei sind das Frh. Moritz von Hutten’sches Pfründnerspital, Arnstein, das BRK Alten- und Pflegeheim, Bad Neustadt a. d. Saale, die Seniorenresidenz zur Sandmühle, Kahl am Main, die Otto und Anna Herold Altersheimstiftung, Karlstadt, das Caritas Seniorenzentrum St. Martin, Lohr, das AWO Seniorenzentrum, Mömlingen und das Seniorenwohnstift von Steren, Bürgerspital Würzburg. Im Mittelpunkt der Arbeitstreffen stehen bis Juli die Themen Speiseplanung, nachhaltiges Wirtschaften, die Essatmosphäre sowie die Kommunikation. Basis sind die Bayerischen Leitlinien Seniorenverpflegung, die im Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten entwickelt wurden. Bei einem Besuch in der Einrichtung können individuelle Themen diskutiert werden. Schon beim ersten Treffen zeigten sich viele Punkte, die angepackt werden sollen, wie zum Beispiel: Anregungen für die Speiseplangestaltung, Verbesserung der Atmosphäre bei den Mahlzeiten, zeitgemäße Ernährungskonzepte, Optimierung der Abläufe und der Austausch innerhalb der Teams bzw. zwischen den teilnehmenden Seniorenheimen. „Wichtig ist, dass alle Bereiche einer Einrichtung aktiv teilnehmen, die mitverantwortlich für die Verpflegung sind, wie die Einrichtungsleitung, die Küche und die Pflege mit den Wohnbereichskräften“, so Brigitte Baumeister vom Fachzentrum, die das Coaching leitet. Nur so können gemeinsame Lösungen erarbeitet und nachhaltig umgesetzt werden.

Weitere Hinweise und Informationen finden Sie auf der Homepage des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unter http://www.aelf-wu.bayern.de > Ernährung > Gemeinschaftsverpflegung

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Würzburg
Fachzentrum Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung Unterfranken
Brigitte Baumeister

Die Caritas Frühjahrssammlung steht bald bevor. Sie findet statt vom 9. bis 15.03.2020 und steht unter dem Motto „Sei gut. Mensch!“. Wie im letzten Jahr sind alle Sammlerinnen und Sammler aus den Pfarreien wieder zu einem Begegnungs- und Informationsvormittag am Montag, den 2. März 2020 von 10:00 – 12:00 Uhr ins Caritashaus St. Vinzenz des Caritasverbandes f.d. Landkreis Main-Spessart e.V., Vorstadtstraße 68 nach Lohr a. Main eingeladen.

Sammlungsplakat Fruehjahr 2020 A4 WuerzburgArmut hat viele Gesichter: das von Alleinerziehenden, Kindern, Senioren, Verschuldeten, Kranken, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Die Ursachen für Armut sind genauso vielfältig: unverhoffte Schicksalsschläge, Krankheit, Verlust des Arbeitsplatzes oder zu niedriges Einkommen. Einsamkeit, Verzweiflung und psychische Überlastung sind oft die Folge.

Als christliche Gemeinschaft ist die Pfarrgemeinde aufgerufen, Menschen in Not schnell und unkompliziert zu helfen. Dank der Caritas-Sammlung kann sie diesen Auftrag auch in die Tat umsetzen. So machen sich in der Woche vom 9. bis 15. März 2020 wieder viele Sammlerinnen und Sammler auf den Weg. Sie machen sich auf den Weg, um Brücken zu bauen - zwischen Menschen, die helfen und Menschen die Hilfe brauchen. Wir sind dankbar für die Spenden, die zusammen kommen. Dadurch können wir Beratung, Unterstützung und konkrete Hilfen anbieten für alle Menschen in Not, die sich an uns wenden. So wird durch die Caritas-Sammlung die Solidarität mit Menschen in Not in die Tat umgesetzt.

Einige Pfarrgemeinden machen durch Spendenbriefe auf die Aktion aufmerksam und bitten um einen Beitrag per Überweisungsträger.

Der Erlös der Caritassammlung wird für Hilfen in Notlagen verwendet und zwar für Menschen in unserer Region. Dabei wird das Geld folgendermaßen aufgeteilt:

  • 30% bleiben in Ihrer Pfarrei für caritative Aufgaben in der Gemeinde
  • 40% erhält der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V.
  • 30% erhält der Diözesan-Caritasverband Würzburg für soziale Aufgaben in Unter-franken, d.h. auch für den Landkreis Main-Spessart

Der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V. hält eine Vielzahl von professionellen und dennoch kostenlosen Beratungsdiensten bereit. Er unterstützt Menschen bei Erziehungsproblemen, hilft bei Sucht, Migration, Armut, Alter und Krankheit. Caritas hilft unentgeltlich, unbürokratisch und direkt. Der persönliche Kontakt zu den Menschen unseres Landkreises garantiert, dass angemessene Hilfe genau da ankommt, wo sie gebraucht wird.

Helfen Sie uns - GEMEINSAM für Menschen in Not!

Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V., Vorstadtstraße 68, 97816 Lohr a. Main, Tel.: 09352/843-100, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Die Mehr-Konferenz 2020 hat alle Rekorde gebrochen: mehr Besucher, nämlich über 12 000, mehr Gemeinschaft, mehr Theologie.

Mehr! Das ist doch ein Wort, das wir seit Jahrzehnten gut kennen: mehr Geld, mehr Wachstum, mehr Anerkennung, mehr Macht, mehr Freizeit, mehr Gigabyte, mehr, immer mehr.....

Aber wo bleibt die Anstrengung für mehr Menschlichkeit? Immer mehr Singles, immer mehr Einsamkeit, immer mehr Hoffnungslosigkeit, immer mehr psychische Erkrankungen, das spielt sich hinter den verschlossenen Türen der Wohnungen auch in unserem Landkreis ab.

Not sehen und handeln - das hat sich die Caritas auf ihre Fahne geschrieben. Die Traurigkeit der Nachbarin wahrzunehmen und ihr ein freundliches Grüss Gott zuzurufen - das kann sich jede und jeder auf seine Todo-Liste nehmen. Das kostet nichts - nur die eigene Aufmerksamkeit und den Mut, den Mund zu öffnen.

Die Qualität des Miteinanders bestimmt die Lebensqualität in unseren Gemeinden. Ohne das lebendige Miteinander ist eine Gemeinde letztlich leblos. Und die Menschen darin auch - egal wie komfortabel sie leben.

Der Mensch ist ein soziales Wesen, er ist angewiesen auf das DU, auf menschliches Feedback. Wir Menschen sehnen uns nach MEHR - …nach mehr Nähe, nach mehr positiven Blicken auf uns, nach mehr aufmunternden Worten um uns herum, nach mehr Freude, nach mehr Sinn, nach mehr "sich-selbst-finden" und "sich-selbst-sein-dürfen".

Ja, das gibt es. Das kann ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, versprechen.

Die meisten kennen das zauberhafte Feeling, das von der Geburt eines Babys ausgeht. Wir Christen feierten in diesen Tagen die Geburt eines Kindes, das definitiv nach uns die Hände ausstreckt. Dieses Kind, das Jesus genannt wurde, und von dem unser Vater Gott sagt: das ist mein geliebter Sohn. Dieses Kind gibt uns dieses MEHR.

Wie dieser Jesus das macht? In seinen Lebensgeschichten, den Evangelien, können wir so vieles lesen, das uns Lichtblicke verschafft. Das sagt er übrigens von sich selbst: ich bin Euer Licht, ich mache Eure Dunkelheiten hell. Und er ist, wenn man das will, unser ganzes Leben lang an unserer Seite, als Berater, als Freund, als Bruder und vor allem als Helfer.

Not sehen und handeln – das ist seine Devise. Wir können seinen Trost und seine Hilfe wirklich konkret erleben. Nichts Menschliches ist ihm fremd, kein Anliegen ist ihm zu unwichtig oder zu klein. ER ist für jede und jeden da, der es will. Wenn das kein "MEHR" ist! Im Teamwork mit IHM können wir es schaffen, dieses „Mehr“ an Menschlichkeit. Versuchen wir es im Jahr 2020? Neues Ziel – neue Welt?!

Gabriele Kimmel, Geschäftsführerin Caritasverband Main-Spessart

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