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Dieses alte Nikolausgedicht ist fast jedem der Seniorinnen und Senioren im Caritas-Seniorenzentrum St. Martin in Lohr bekannt. Mit dem Nikolausabend verbinden viele ältere Menschen gute Erinnerungen an ihre Kindheit. Umso mehr freuten sie sich, als am 5.12.18 der heilige Bischof Nikolaus zu Ihnen zu Besuch kam.
Er begrüßte alle sehr herzlich mit einem Gedicht und überreichte jedem persönlich ein kleines Geschenk. Vielen Bewohnern zauberte er so ein Lächeln ins Gesicht.
Aber auch Flüchtlingskinder aus Syrien, Armenien und dem Irak kamen zu Besuch. In Begleitung von Karen Panter, Koordinatorin Integrationsdienste der Malteser und weiteren ehrenamtlichen Helfern überreichten die Kinder den Senioren/innen selbstgebastelte Geschenke. Die Kinder waren ganz fasziniert vom Nikolaus der natürlich auch etwas für die Kleinen bereithielt. Ein Mädchen traute sich sogar ganz alleine ein Lied vorzusingen.
Auch die Gäste der Tagespflege und die Bewohner/innen auf den Wohnbereichen wurden besucht und beschenkt.
So ging ein schöner Nachmittag, der allen viel Freude bereitet hat, zu Ende.
Vielen Dank den ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen für Ihre Unterstützung zum Gelingen der Feier.
Silvia Schäfer

Neben den 150 Hauptamtlichen kümmern sich rund 80 aktive Ehrenamtliche Mitarbeiter um das Wohlergehen der Bewohner im Seniorenzentrum St. Martin. Diesen Einsatz schätzen unsere Senioren sehr und freuen sich über das zusätzliche Aktivierungsangebot.
Ein neueres ehrenamtliches Angebot der besonderen Art ist künstlerisches Malen.
Christine Hartmann-Manzke, Lehrerin im Ruhestand und Freizeitmalerin hat den Kurs ins Leben gerufen. Während der Besuche bei Ihrem Vater im Seniorenheim kam sie mit anderen Bewohnern ins Gespräch. Manche erzählten davon, dass sie gern wieder einmal malen würden, was sie in ihrer Kindheit nicht getan und während des Arbeitslebens kaum Zeit dazu gefunden hätten.
„So entstand zusammen mit meinem Lebensgefährten Hartwig Kolb, freischaffender Künstler, die Idee, im Heim eine Seniorenmalgruppe zu gründen, wo Senioren die Möglichkeit hätten, sich frei künstlerisch auszudrücken.“, so Hartmann-Manzke.
Im Frühling 2018 startete das Projekt. Vier bis sechs Senioren in einer festen Gruppe begannen, unter unserer Anleitung, erst einmal im Monat, dann 14-tägig donnerstags zu malen. Dabei werden wir seit einiger Zeit ehrenamtlich von Frau Rosina Waltl unterstützt.
Es wurde eine spannende Angelegenheit. Mit jedem Malen wurden die Senioren und Seniorinnen mutiger, und ihre Ergebnisse können sich sehen lassen. Diese werden z.T. an den Wänden des Seniorenheims präsentiert.
Ergänzend zum praktischen Tun besuchte die Malgruppe schon 3 Ausstellungen von Künstlern in der" Alten Turnhalle" in Lohr. Die meisten der teilnehmenden Senioren und Seniorinnen kamen hierbei zum ersten Mal mit moderner und abstrakter Kunst in Berührung, die teilweise von den Heimbewohnern bestaunt, teilweise kritisch betrachtet wurde.
„Uns macht das Senioren-Malprojekt viel Freude und wir hoffen, dass das Malen auch für das Leben der Senioren und Seniorinnen eine Bereicherung ist und sie Freude an ihrer eigenen Kreativität entwickeln können.“, so die Freizeitmalerin.
An dieser Stelle danken wir allen Ehrenamtlichen für ihren selbstlosen Einsatz. Neue ehrenamtliche Mitarbeiter sind im Caritas-Seniorenzentrum jederzeit Herzlich Willkommen.
Infos: Silvia Schäfer, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Tel. 09352/843-312 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Am 21.November 2018 beendeten 9 Frauen auf der Benediktushöhe in Retzbach ihre Schulung zur „Alltagspartnerin“.
Die Ausbildung wurde von Lena Sebold von der Fachstelle für pflegende Angehörige des Caritasverbandes für den Landkreis Main-Spessart geleitet. Sie werden im Raum Karlstadt und Arnstein eingesetzt.
Die neuen Alltagspartnerinnen wurden in den vergangenen Wochen umfassend auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Sie werden Partner im Alltag von Familien werden, in denen ein Mitglied von Pflege oder Krankheit (z.B. Demenz) betroffen ist. Sie übernehmen die Betreuung und Aktivierung für einige Stunden pro Woche. Die pflegenden Angehörigen können die Pause von ihrem meist sehr anstrengenden Alltag zu ihrer Entspannung und Erholung nutzen. Die Schulung fand in Kooperation mit der Benediktushöhe (Haus für Soziale Bildung) in Retzbach statt.

Alle Jahre wieder treffen sich Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter nach Feierabend um gemeinsam die Krippe im Seniorenzentrums St. Martin aufzubauen. Die gesamte Krippenlandschaft umfasst ca. 8 qm und ist schon allein durch ihre Größe ein besonderer Blickfang in der Advents- und Weihnachtszeit. Aber auch neue oder neu angeordnete Figuren lassen die Krippe jedes Jahr anders aussehen.
Unsere Bewohner verweilen gerne davor um alle Details genau zu betrachten.

 

Am 12.11.2018 besuchten Simon Schaub, Pflegefachkraft im Seniorenzentrum St. Martin in Lohr und Antonia Siegler, Leitung des Fachbereiches Kinder- und Jugendhilfe, beide Caritasverband Main-Spessart sowie der Geschäftsführer der Sozialstation St. Rochus in Lohr Sebastian Puglisi die Mittelschule Frammersbach, um dort Schülerinnen und Schüler über Pflegeausbildungsberufe zu informieren.

Das Caritas-Seniorenheim, benannt nach dem Hl. Martin, feiert jährlich am 11.11. den Jahrestag. In einem feierlichen Gottesdienst, wird auch der Verstorbenen des Seniorenheimes seit dem letzten Martinstag gedacht. Ursula Franz-Mahr nahm den Gottesdienst, zelebriert von Monsignore Manfred Sand, zum Anlass, nicht nur der verstorbenen des Seniorenheimes zu gedenken, sondern auch der 17. Mio. Toten des ersten Weltkrieges.

"FairMieten" - die soziale Wohnungsbörse im Landkreis Main-Spessart.

Ein Schwerpunkt der Caritasarbeit im Landkreis Main-Spessart ist die sozialraumorientierte Entwicklung. Im Jahr 2017 wurden 80 Fragebögen an politische und Kirchengemeinden, Vereinen und Institutionen im Kreis verschickt.

„Wie kann man das Wort „caritas“ übersetzen?“ – Die Main-Spessart-Ausstellung - MSP Expo - in Lohr ist eine, alle zwei Jahre stattfindende, Informations- und Verkaufsausstellung rund um die Thematik: Bauen, Handwerk, Energie, Gesundheit, Bio und Freizeit.

Artikel vom 19.10.2018 aus der MainPost – Die Regierung von Unterfranken hat dieses Jahr zum elften Mal den Integrationspreis für gelungene Integrationsarbeit ausgelobt. Vorgeschlagen werden konnten nachhaltige, erfolgreiche und insbesondere ehrenamtliche Aktivitäten, die in vorbildlicher Weise die Integration von Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit Migrationshintergrund in Unterfranken unterstützen. In diesem Jahr wurden 18 Projekte eingereicht. Die Preisträger kommen aus Obernburg (Lkr. Miltenberg), Marktheidenfeld (Lkr. main-Spessart) und Hofheim (Lkr. Haßberge, teilt die Regierung von Unterfranken mit. Die Preisverleihung fand im Fürstensaal der Würzburger Residenz statt. Das Preisgeld für die drei Hauptpreisträger in Höhe von insgesamt 5000 Euro wurde vom Bayerischen Staatsministerium des Innern und für Integration aus vom Bayerischen Landtag bewilligten Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt.

Bereits zum dritten Mal luden katholische und evangelische Kirche in Lohr und weitere aus der Umgebung am Freitag, 19.10.2018 zur Nacht der offenen Kirchen ein. Um 19.00 Uhr läuteten die Glocken aller Kirchen der Stadt und eröffneten so ein buntes Programm von Veranstaltungen in elf Gotteshäusern. Leitthema in diesem Jahr ist der Psalmvers „Suche den Frieden und jage ihm nach“.

„Das Leben entdecken, feiern, spüren“ lautete das Thema bei der Nacht der offenen Kirchen in Marktheidenfeld. Sieben Kirchen öffneten am Freitag, den 12. Oktober für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zwischen 16 und 22 Uhr für jeweils eine Stunde ihre Türen.

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