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Hallo! Mein Name ist Irem Kaya. Ich bin 18 Jahre alt und wohne in Lohr a. Main. Am 01. September habe ich meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes Main-Spessart und dem Caritas-Seniorenzentrum St. Martin begonnen.

Davor habe ich meine Fachhochschulreife im Bereich Wirtschaft und Verwaltung an der Fachoberschule in Marktheidenfeld erfolgreich abgeschlossen und war schon während meines Praktikums in der Verwaltung der Georg-Ludwig-Rexroth Realschule in Lohr tätig. Das Praktikum in der Realschule, sowie auch das Praktikum in einem Steuerbüro haben mir sehr Spaß gemacht und mich überzeugt. Deshalb habe ich mich für diese Ausbildung entschieden.

Meine alltäglichen Aufgaben sind die Mithilfe in der Verwaltung der Geschäftsstelle, sowie in der Verwaltung des Caritas-Seniorenzentrum St. Martin.

Ich freue mich auf meine Ausbildungszeit im Caritasverband!

Irem Kaya

In diesem Jahr führte das Kompetenzzentrum für Ernährung erstmalig die Tage der Seniorenverpflegung unter dem Motto „Essen schafft Heimat – Geschmackserinnerungen wecken“ durch. Im Rahmen einer Aktionswoche vom 27. September bis 3. Oktober konnten bayerische Senioreneinrichtungen den Fokus auf die Bedeutung der Mahlzeiten legen. Denn eines ist sicher: Essen ist mehr als bloße Nahrungsaufnahme – tägliche Mahlzeiten strukturieren den Alltag, ermöglichen soziales Miteinander und sind – gerade im hohen Alter – mit Erinnerungen sowie Sitten und Bräuchen verbunden. Somit ist Essen gleichzeitig auch Genuss, Freude, Gemeinschaft und Erinnerung.

In Vorbereitung auf diese Tage kamen unsere Betreuungsassistenten mit unseren Senioren ins Gespräch. Es wurde gemeinsam herausgefunden, an welche Rezepte von früher man sich besonders gerne erinnert. Welche Lieblingsgerichte unsere Bewohner*innen auch heute noch haben und welche Gefühle und Erinnerungen sie mit bestimmten Gerichten verbinden.

Und letztlich hat die Küche die Top-Lieblingsgerichte nachgekocht. Jeden Tag neu haben sich unsere Bewohner zwischen zwei Leibspeisen entscheiden dürfen.  Zum Beispiel gab es Kartoffeln mit Ei in Senfsoße, Reibekuchen mit Apfelmus, Kartoffelsuppe mit Zwetschgenbloatz, oder auch mal Weißwurst mit Laugengebäck zum Abendbrot. Und natürlich durfte auch der Klassiker Schnitzel mit Pommes nicht fehlen. Da fiel die Auswahl so manches Mal schwer.
Suppe




Die „Wünsch-dir-was-Woche“ hat jedenfalls großen Anklang unter unseren Bewohner*innen aber auch unter unseren Mitarbeitenden gefunden. Und unsere Küche hat beschlossen: „Sowas machen wir jetzt öfters!“

Emelie Schneider, Einrichtungsleitung Caritas-Seniorenzentrum St. Martin

Hinter uns liegen, wer wollte das ernsthaft bestreiten, harte Zeiten. „Corona“ lautet das Schlagwort, das inzwischen keiner mehr hören mag. Niemand hätte im Frühjahr 2020 damit gerechnet, dass uns die Pandemie so lange in Beschlag nimmt. Und nun sagen die Fachleute aus den sozialen Diensten, dass harte Zeiten auch vor uns liegen. Mag die Pandemie bald überwunden sein, sind es ihre gegenwärtigen Nebenfolgen und zukünftigen Auswirkungen noch lange nicht. Die soziale Not wird wachsen. Der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V.  bleibt mit seinen Diensten und Einrichtungen im Landkreisen auch weiterhin systemrelevant.
Um ihren solidarischen Dienst für die Menschen und die Gesellschaft erbringen zu können, ist die Caritas neben ihren Einrichtungen und spezialisierten Angeboten im hohen Maße von zwei Faktoren abhängig: vom ehrenamtlichen Engagement und von finanzieller Unterstützung durch Spenden. Angesichts rückläufiger Einnahmen bei der Kirchensteuer werden Spenden für die Caritas immer wichtiger. Christinnen und Christen kehren aus Protest gegen Missbrauch und Reformstau ihre Kirche den Rücken zu und treffen mit ihrem Austritt auch die Caritas. Jüngere sehen auf ihrer Lohn- und Gehaltsabrechnung die „Kirchensteuer“. Sie verlassen, weil es oftmals an Bindungskraft fehlt, die Kirche und treffen zugleich ihren sozialen Arm, die Caritas. Dabei zeigen Umfragen immer wieder: Kirche erfährt dort ein hohes Maß an Akzeptanz, wo sie sich für Menschen in sozialer und materieller Not aktiv einbringt, wo sie Kirche für und bei den Menschen ist.
Auf diesem Hintergrund bittet die Caritas nicht nur die katholischen Gläubigen, sondern alle Menschen guten Willens, um eine großherzige Spende zur Herbstsammlung 2021. Ihre Dienste und Einrichtungen stehen allen – unabhängig von Herkunft und religiöser Zugehörigkeit – zur Verfügung. Deshalb sind alle, die ein Zeichen der Solidarität in der Region setzen wollen, als Spenderinnen und Spender herzlich willkommen. Auch hier gilt das Jahresmotto der Caritas in Deutschland: „Das machen wir gemeinsam.“ Oder wie es auf dem Spendenplakat heißt: wir.zusammen.caritas.

Jeder neue Tag ist wertvoll - Der traditionsreiche Tagesabreißkalender "Unser täglich Brot 2022" ist für viele Menschen ein wichtiger Begleiter durch das Jahr. Er liefert ermutigende Gedanken und christliche Impulse für jeden Tag. Blatt für Blatt, Tag für Tag begleitet er Sie mit ausgewählten Bibelworten durch das Jahr. Das Zitat auf der Rückseite jedes Kalenderblattes lädt zum Innehalten und spirituellen Auftanken ein.

- Mit Texten berühmter Denker und aus der Heiligen Schrift
- Mit Sonnen- und Mondständen
- Mit Namens- und Feiertagen
- Mit Hinweisen zu den kirchlichen Festen
- Mit beidseitig bedruckter Rückwand zum Wechseln

Den Kalender können Sie ab sofort zum Preis von 5,50 € bei uns erwerben:

Caritasverband Landkreis Main-Spessart
Vorstadtstraße 68 , 1. Stock
97816 Lohr a. Main

 

Unsere Gäste der Tagespflege des Caritas-Seniorenzentrums St. Martin nutzten den gestrigen sonnigen Tag für einen kleinen Spaziergang in den gegenüberliegenden Schäfergarten. Sichtlichen Spaß hatten die Senioren mit dem Wasserspiel im Garten. Bei den warmen Temperaturen durfte ein leckeres Eis zur Abkühlung natürlich auf keinen Fall fehlen.

Am vergangenen Dienstag gab die Streichergruppe der Musikschule Lohr ein kleines Standkonzert.
Das Esemble unter Leitung von John Walkowiak erfreute unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit 
ihren Stücken auf der Terasse des Caritas-Seniorenzentums St. Martin.

Mit großem Erfolg absolvierten vier junge Menschen ihre Ausbildung im Caritas-Seniorenzentrum St. Martin. „Sie sind alle eine große Bereicherung für uns und unsere Bewohnerinnen und Bewohner und wir sind stolz auf Sie!“, freute sich die 1. Vorsitzende Magda Hartmann.
Amelie Schmidt, Darya Kusnetsova und Ryan Emrich absolvierten erfolgreich die Ausbildung zur Pflegefachhelferin bzw. zum Pflegefachhelfer. Christian Rack kann sich über seinen erfolgreichen Abschluss als Beikoch freuen.
Besonders erfreulich ist, dass Frau Kusnetsova ab September eine Weiterbildung zur Pflegefachfrau beginnen wird.
Bei einem Umtrunk in kleinem Rahmen überreichten die 1. Vorsitzende Magda Hartmann, Geschäftsführerin Gabriele Kimmel und Hausleiterin Ursula Franz-Marr kleine Präsente und gratulierten zur bestandenen Prüfung.
Ein besonderer Dank gilt auch den Ausbilderinnen und Ausbildern. Hauswirtschaftsleiter Walter Müller, Küchenleiterin Sonja Salomon, die Wohnbereichsleitungen Yvonne Müller, Linda Echterhoff und Simon Schaub sowie Mentorin Katja Döllner standen den Azubis stets anleitend und zur Seite.
Wir gratulieren unseren neuen Absolventinnen und Absolventen recht herzlich und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und Freude bei Ihrer Tätigkeit.

 

Getreu dem Motto: „Man muss die Feste legen, wie man sie feiern möchte.“, nach dem kath. Theologen D. Fleischhammer haben wir im Caritasverband Main-Spessart am 01. Juli ein weiteres Etappenziel gefeiert.
Am Donnerstag, 01. Juli nutzte der Caritasverband Main-Spessart die Zeit der niedrigen Inzidenz und der hohen Impfquote im Verband, um kurz inne zu halten, Atem zu holen und mit Dankbarkeit auf das zu blicken, was in dieser schwierigen Zeit auch dazugewonnen wurde.
In einer kurzen Andacht wurden die Erfahrungen der vergangenen letzten Monate reflektiert. Sie stellten die Mitarbeitenden nicht nur auf der Arbeit vor Herausforderungen, sondern auch in den eigenen Familien. Es wurde aber auch die Freude und Hoffnung auf den Sommer zum Ausdruck gebracht, der hoffentlich eine gefahrenlose Öffnung des Hauses, gemeinsames Singen und wieder „mehr Leben im Haus“ mit sich bringt.
Anschließend gab es ein großes gemeinsames Frühstück für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Frau Magda Hartmann bedankte sich herzlich bei allen für ihren Einsatz für andere. In einer Zeit in der sich gezeigt hat, wie wichtig die Arbeit jedes Einzelnen ist.
„Es tat gut nach der Zeit des langen Verzichts sich wieder gemeinsam zu treffen und sich auszutauschen. Sich zu sehen und gemeinsam zu essen und diesen Moment – ganz bewusst – zu feiern.“, so Emelie Schneider.

 

In der Ferienbetreuung der Pfingstferien, wurden die Kinder der HPT, von unserem Hausmeister Theo Ehehalt auf seinen Bauernhof in Duttenbrunn eingeladen.
Mit Freude und voller Neugier machten wir uns gleich morgens mit unserem Bus auf den Weg. In Duttenbrunn wurden wir von Theo, seiner Frau Gerlinde und ihrem Enkel Fin bereits erwartet.
Frau Ehehalt hatte liebevoll den Tisch in der Scheune für das gemeinsame Frühstück gedeckt. Zum eigenen, mitgebrachten Frühstücksbrot, gab es Tee und frisch gekochte Eier von glücklichen Hühnern. Beim Frühstücken hörten die Kinder Tauben gurren und Theo erklärte, dass sich direkt über uns, unterm Dach der Scheune, der Taubenschlag befindet.
Dorthin gingen wir zuerst und schauten uns die vielen schwarzen und weißen Tauben an. Danach besuchten wir zu die Hasen und Hühner. Die Kinder waren begeistert von der großen Anzahl der Hasen. Jeder hatte gleich sein Lieblingstier gefunden und durfte es zum Streicheln und Liebkosen auf den Arm nehmen. Theo erzählte dabei interessante Dinge über Zucht und Auszeichnungen, die seine Tiere bei Ausstellungen erhalten haben. Er wurde von den Kindern mit Fragen gelöchert und Theo wurde nicht müde allen zu antworten.
Anschließend liefen wir zu einer großen Halle und als sich dort das Tor öffnete, gab es großes Staunen. Drinnen standen riesige Traktoren, Anhänger und sogar ein Gabelstapler. Jedes Kind suchte sich ein Fahrzeug zum Einsteigen aus. Stolz saßen sie auf den Fahrersitzen und fühlten sich wie der „Chef“ im großen landwirtschaftlichen Betrieb.
Zum Mittagessen hatte Gerlinde für die Kinder eine Zucchinisuppe vorbereitet, dazu gab es frisches Brot mit Butter, Radieschen und frischen Kräutern. Gerlinde erklärte den Kindern wie Butter hergestellt wird und gab zwei Gläser, gefüllt mit Sahne durch die Reihe. Alle mussten kräftig schütteln und das Ergebnis war dann leckere Butter für unser Kräuterbrot. Nach dem Mittagessen, wünschten sich die Kinder unbedingt nochmal zu „ihren“ Häschen zu gehen um  sich danach die Hühner und bunten Hähne anzusehen.
Nachmittags versammelten wir uns nochmal am großen Tisch in der Scheune und aßen unseren selbstgebackenen, mitgebrachten Zitronenkuchen, dazu tranken wir Tee und für die Erwachsenen gab es Kaffee.
Wir bedankten uns bei Familie Ehehalt für den schönen Tag und verabschiedeten uns.

Gudrun Amann, Heilpädagogische Tagesstätte Neustadt

Kurze Worte an unsere lieben Pflegekräfte. Kurzer Appell an die Politik. 

Diejenigen, die „den Laden am Laufen halten“

Seit den Schlagzeilen von damals ist nun ein Jahr vergangen. Und vieles hat sich gewandelt. Die Hoffnung auf ein Ende der Pandemie ist spürbar. Die Impfungen schreiten voran. Sogar ein Urlaub an Pfingsten scheint möglich. Aber was ist aus den Pflegenden von damals geworden, für die alle geklatscht haben?
Sie arbeiten weiter. Mit Schutz, um auch die Pflegebedürftigen zu schützen. Mit Humor, denn sie wissen, dass auch gerade die Bewohner von der Situation bedrückt sind. Und sie sind da. Auch weiterhin. Selbst wenn die Gefahr besiegt scheint. Sind da. Sind empathisch. Sind besorgt und voller Fürsorge.
Und stecken dabei oft genug ihre eigenen Interessen zurück.
Sie sind immer da. Auch wenn niemand mehr klatscht. Auf sie ist im Stillen Verlass.

Doch wie lange wird das noch so sein? Viele sind erschöpft und frustriert, haben dabei aber immer noch Hoffnung auf Verbesserungen...

Mehr Anerkennung. Sie sind nicht „nur“ Pflegekräfte. Sie verstehen was von ihrem Handwerk und sind hochqualifiziert.

Bessere Entlohnung, die ihre Arbeit mehr wertschätzt.

Mehr Entlastung. Klare Zuständigkeit für eine überschaubare Anzahl zu Pflegender und kein ständiger Wechsel von Stationen. Eine Änderung des Betreuungsschlüssels.

Bessere Perspektiven, ein Anspruch auf regelmäßige Weiterbildungen. Jedem die Möglichkeit geben, sich weiterzuentwickeln und die Qualifikation zu verbessern.

Weniger Bürokratie. Auch digitale Wege nutzen um Dokumentationen einfacher und schneller zu gestalten.

Respekt. Die Coronakrise bringt uns alle ans Limit. Unsere Pflegekräfte sind es schon lange.

Wir wünschen allen Pflegkräften, dass diese Hoffnungen und Wünsche in Erfüllung gehen und rufen alle Verantwortlichen dazu auf, ihren Beitrag dazu zu leisten.

Worte zum Tag der Pflege.

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