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Am 15. Februar feierte Gabriele Kimmel Dienstjubiläum. Seit 30 Jahren ist Sie im Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart tätig und trägt einen großen Teil zur Caritasarbeit vor Ort und am Menschen bei.

Anfang der 90-er hat Sie in der Spätaussiedlerberatung angefangen und langsam die Gemeindecaritas sowie den Sozialdienst im Seniorenzentrum mit aufgebaut. Mit viel Kraft und Energie konnte Frau Kimmel Projekte entwickeln, Inhalte umsetzen, zuhören und sich in ihre Mitmenschen hineinversetzen und so in ihren Tätigkeitsgebieten viel bewirken.
Seit 2014 führt sie als Geschäftsführerin mutig den Verband und ist Tag für Tag mit ganzem Herzen dabei.

Zu den Gratulanten zählten Magda Hartmann, 1. Vorsitzende, Manfred Goldkuhle, stellvertretender Vorsitzender, Ehrenvorsitzender Franz Engert, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums St. Martin, der Geschäftsstelle und der Sozialstation St. Rochus.

„Mutig, liebevoll und gesammelt sind Eigenschaften von dir, die dein Leben und deine Arbeit prägen.“, betonte Hartmann. „Du trägst viel Verantwortung und mit deinem Optimismus bewirkst du sehr Vieles. Gott sei Dank, dass es dich gibt. Wir alle sind sehr froh darüber.“, freute sich die 1. Vorsitzende.

Auch Gabriele Kimmel bedankte sich bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Vorstand für die tolle Zusammenarbeit und beschrieb ihre Arbeit als Bereicherung, wie „ein Stück Himmel auf Erden“.

Beim anschließenden Imbiss wurden Erinnerungen und Fotos von den Anfängen im Kreisverband ausgetauscht.

Darya Vegner

Am 14.02.2019 fand in der Lohrer Georg-Ludwig-Rexroth-Realschule ein Berufsinformationstag für die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse statt. Die Schüler/Innen der verschiedenen fachlichen Zweige konnten so einen kurzen Einblick in die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten erhalten.

So war es zum Beispiel möglich Informationen über soziale Berufe wie den Altenpfleger im Seniorenzentrum St. Martin des Caritasverbandes Main-Spessart bzw. der Sozialstation St. Rochus zu bekommen. 
Der Altenpflegeberuf wurde durch Antonia Siegler, zuständig für Personalentwicklung im Caritasverband Main-Spessart und Sebastian Puglisi, Geschäftsführer der Sozialstation St. Rochus vorgestellt. 

Als Praktiker berichtete Herr Puglisi beispielsweise über den Berufsalltag, die Unterschiede zwischen ambulanter und stationärer Pflege, sowie über Voraussetzungen, Ausbildungsdauer und Verdienst einer Ausbildung zum Altenpfleger. Ziel der Veranstaltung war es, die Jugendlichen über eine Ausbildung bei der Caritas in den Bereichen der Pflege zu informieren und sie dazu zu ermuntern, Praktika bei der Caritas als gute Option zu sehen,  um die Praxis im Alltag kennenzulernen. Weitere Angebote gab es durch das Klinikum Main-Spessart, die Sparkasse, Bosch Rexroth oder auch die Möglichkeiten der Ausbildung bei der Polizei und vielen weiteren Anbietern. Ein breites Spektrum war geboten, sodass die SchülerInnen eine große Auswahl hatten, sich am ganzen Vormittag über verschiedenste Berufe genauer zu informieren. Für die Zukunft bietet die Caritas-Sozialstation und der Caritasverband Vorträge dieser Art gerne häufiger an, um so Nachwuchs-Fachkräfte zu gewinnen für den immer wichtiger werdenden Bereich „Alter und Pflege. 

Antonia Siegler, Gemeindecaritas

Rund 60 Besucherinnen und Besucher füllten am vergangenen Donnerstag die Kapelle des Seniorenzentrums St. Martin.
Im Rahmen des Mitarbeitergottesdienstes ehrte der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V. langjährige ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Frau Magda Hartmann, 1. Vorsitzende und Gabriele Kimmel, Geschäftsführerin des Verbandes dankten den Jubilaren des vergangen Jahres für ihre Treue und ihren Einsatz. „Sie alle sind wie ein Licht und bringen Helligkeit und Wärme zu Ihren Mitmenschen.“, zog Kimmel einen Vergleich. Als Zeichen der Anerkennung wurden Ehrenzeichen und Caritastassen, gefüllt mit Leckereien, überreicht.
Geehrt wurden Hauptamtliche, die sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet haben, sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mind. 10 Jahre für die Caritas tätig sind.
Dekan Hermann Becker zelebrierte den feierlichen Gottesdienst in der Hauskapelle des Seniorenzentrums St. Martin.
Für den musikalischen Rahmen sorgten Wiltrud Schuster an der Orgel und das gesangliche Trio mit Silvia Schäfer, Antonia Siegler und Marcus Stein an der Gitarre.
Beim anschließenden Frühstücksbuffet in der Cafeteria des Seniorenzentrums gab es viele Leckereien und ausreichend Zeit für gute Gespräche.
Für 10 Jahre Ehrenamt bei der Caritas in der Betreuung der Hausbewohner, in der Veehharfengruppe und im Vorstand wurden Manfred Goldkuhle, Inge Hart, Pfr. Sven Johannsen, Mathilde Kafka, Ursula Kroneis und Monika Wolf mit dem Caritaszeichen in Silber ausgezeichnet.
Ehemalige hauptamtliche Mitarbeiterinnen wurden geehrt:
Daniela Becker , mit einer Ehrenurkunde für 14 Jahre Betriebszugehörigkeit
Mandy Curcio, mit einer Ehrenurkunde für 12 Jahre Betriebszugehörigkeit
Herta Antoni, mit einer Ehrennadel in Silber für 19 Jahre Betriebszugehörigkeit
Gerda Kunze-Göhler, mit einer Ehrennadel in Silber für 17 Jahre Betriebszugehörigkeit
Jutta Ebert, mit einer Ehrennadel in Gold für 22 Jahre Betriebszugehörigkeit
Renate Gerhard, mit einer Ehrennadel in Gold für 27 Jahre Betriebszugehörigkeit
Antonie Mehrlich, mit einer Ehrennadel in Gold für 20 Jahre Betriebszugehörigkeit
Rosa Martel, mit einer Ehrennadel in Gold für 23 Jahre Betriebszugehörigkeit
Für ihr 10-jähriges Dienstjubiläum wurden Manuela Kunkel, Margarita Pfeufer, Maria-Anna Reim, Simon Schaub und Cresilda Steinbrecher geehrt.
Bereits 25 Jahre bei der Caritas arbeiten Anita Lehmann und Walter Müller.

Heike Rüb

St Vinzinz von PaulDer heilige Vinzenz von Paul, Begründer der Caritas vor ca. 100 Jahren: „Wahre Nächstenliebe besteht darin, Benachteiligten zu helfen, ihre Würde wieder zu finden“

25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Caritasverbandes Main-Spessart trafen sich am 28. Januar 2019 zur 9. Leitbildkonferenz. Sie kamen aus der Beratung, der Verwaltung, der Küche, der Wäscherei, der Pflege, Mitarbeitervertretung, der Geschäftsführung und aus dem Vorstand.
In dieser 9. Sitzung wurde die Eigenheit der Caritas und die christliche Ausrichtung des Verbandes diskutiert. Unter der Leitung von Dr. Georg Betz, Theologe, arbeiteten die MitarbeiterInnen engagiert an den Inhalten und Formulierungen. Sieben Leitsätze wurden an diesem Tag und zu diesem Thema festgehalten.

Seit Mai 2018 bringen die MitarbeiterInnen des Verbandes mit viel Engagement gemeinsam mit Dr. Georg Betz die Leitsätze zu Papier. Es ist geplant, im Frühsommer 2019 die Leitbildentwicklung abzuschließen.

Ganz nach dem Vorbild des heiligen Vinzenz von Paul werden die Konferenzen mit einem geistlichen Impuls begonnen und beendet und so das Ganze unter den Segen Gottes gestellt. Bevor man handele, empfahl er, lange zu beten und zu meditieren, um den Willen Gottes zu erkennen. Er war beides – ein Mann des Gebetes und ein Mann der Tat.

Gabriele Kimmel, Geschäftsführerin 

Unsere drei Ehrenamtlichen vom Seniorenzentrum wurden am Neujahrsempfang in der Stadthalle geehrt.  Bruno Merz, Emil Rausch und Franz-Josef Schmitt: Herzensprojekt dieses Trios ist das Aufstellen der Krippe im Caritas Seniorenzentrum. Zudem kümmert sich Herr Merz um Betten, Tische und Stühle, Herr Rausch tritt als Nikolaus auf und Herr Schmitt hat einen Brillenservice ins Leben gerufen. 

 

 

Am 1. Januar 2019 konnte das Seniorenzentrum das 25-jährige Dienstjubiläum seines Hauswirtschaftsleiters , Herrn Walter Müller feiern. Im Auftrag des Vorstandes dankte Geschäftsführerin Gabriele Kimmel dem langjährigen Mitarbeiter für sein Engagement. "Sie sind mehr als ein Mitarbeiter.", so Kimmel. Sie bezeichnete ihn als Freund des Hauses, als Freund der Caritas. "Ein Freund ist interessiert am Wohlergehen seiner Nächsten und hilft und unterstützt wo es nur geht. "In diesem Sinne haben Sie Herr Müller das Seniorenzentrum zu dem mitgestaltet was es jetzt ist.", betonte Kimmel.  Bei einem Umtrunk mit den Kollegen und Mitarbeitenden rief die Einrichtungsleitung den Werdegang und die Leistungen von Herrn Müller ins Gedächtnis. Ursprünglich als Küchenleitung eingestellt, übernahm er, nachdem deutlich wurde, dass die Hauswirtschaft zukunftsfähig gemacht werden muss, die Stelle als Hauswirtschaftsleitung und absolvierte eine entsprechende Weiterbildung in Regensburg. Es war bald klar, dass die Einrichtung nicht mehr mit Fremdanbietern, sondern mit eigenem Personal arbeiten wollte, um bewohnerorientierter und flexibler zu sein. Herr Müller erarbeitete erfolgreich Konzepte für Küche, Reinigungsservice und Wäscheservice und organisiert einen modernen Großhaushalt mit 35 Mitarbeitenden. Innovativ und kreativ bringt er bis heute seine Vorstellungen und Ideen ein und passt die Hauswirtschaft ständig an die sich wandelnden Bedürfnisse der Bewohner und die strukturellen Anforderungen an. Am wichtigsten ist es für ihn einen guten persönlichen Kontakt zu den Bewohnern zu pflegen, sich um ihre Anliegen zu kümmern und den Service der Hauswirtschaft darauf abzustimmen.

Ursula Franz-Marr, Einrichtungsleiterin

Gleich zu Beginn des Jahres 2019 waren Familien mit Fluchterfahrung eingeladen vom 02.01. – 04.01. auf die Benediktushöhe in Retzbach zu kommen, um dort kulturelle Traditionen zum Jahreswechsel zu erfahren sowie in den Austausch über Werte in der Familien und im Berufsalltag zukommen. Die Arbeitnehmerbildung Benediktushöhe Retzbach e.V. mit der Bildungsreferentin Johanna Hecke organisierte gemeinsam mit dem Caritasverband Main-Spessart, Fachdienst Gemeindecaritas Antonia Siegler, diese Tage. 22 Teilnehmer aus dem Landkreis Main-Spessart, Würzburg und Kitzingen folgten dieser Einladung und nutzen die Zeit für inhaltliche Themen sowie sich gegenseitig kennenzulernen und miteinander Erfahrungen auszutauschen. Schritte im Bildungs- und Arbeitsleben sowie Knigge in der Arbeitswelt waren Themen der Erwachsenen und Jugendlichen. Neben Networking und dem Sozialsystem in Deutschland waren Möglichkeiten zum Austausch über Bewerbungsverfahren und Schulsystem gegeben.

Zwei syrische Frauen, Mutter und Tochter aus Zellingen, kamen als Experten, um über Ihre Erfahrungen seit der Ankunft in Deutschland zu berichten. Insbesondere die Wege der Tochter im Bildungssystem in Deutschland sowie Möglichkeiten im Netzwerken dienten einer intensiven Diskussion über die Integration „Das war jetzt wirklich sehr motivierend“, so die Rückmeldung der Teilnehmer. „Es hilft uns, nach vorne zu schauen und zeigt auf, wie viele verschiedene Wege es gibt, um Ausbildung und Arbeit zu finden.“ Neben Bildungsthemen der Erwachsenen und Jugendlichen hatten die kleineren Kinder Zeit zum Spielen, zum Backen von Glücksbringern, zum Gestalten von Kerzen sowie zum Basteln von Kalendern. Vor allem bei den Männern kamen verstecke Talente im Tischtennis zum Vorschein, woraufhin die Ideen entstand sich nach örtlichen Tischtennisvereinen umzuschauen, um gut im Wohnort integriert zu werden und Kontakte zu knüpfen. Am Abend rundeten Gemeinschaftsspiele, Kickern sowie Kegeln in der Gruppe das Kennenlernen deutscher Freizeitgestaltungen ab.

Antonia Siegler, Gemeindecaritas

Viele aufgeregte Kinder fanden am Mittwoch den Weg ins WONNEMAR Marktheidenfeld. Die Übergabe der Geschenke, die im Zuge der diesjährigen Weihnachtswunschaktion zusammengekommen sind, stand an. Die Kinder konnten es kaum erwarten, ihr Geschenk aus dem Geschenkeberg herauszusuchen und endlich auspacken zu dürfen. Ob Teddy, Barbie oder Playmobil-Spielzeug, es standen allerlei Wünsche auf den Karten der Kinder. Durch die tatkräftige Unterstützung der Gäste konnten auch in diesem Jahr alle Wünsche erfüllt werden. Als Dankeschön gab es für jedes abgegebene Geschenk eine Tageskarte für das WONNEMAR.
Die Aktion der WONNEMAR Stiftung wurde dieses Jahr gemeinsam mit dem Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V. durchgeführt. Die 33 Geschenke wurden über die Caritas-Beratungsstellen und die Kindergärten der Caritas an bedürftige Kinder verteilt. „Die Aktion war auch dieses Jahr sehr erfolgreich. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie dankbar und glücklich die Kinder über die Geschenke sind.“, berichtet Centermanager Wilko van Rijn.

Julia Stemann, WONNEMAR Marktheidenfeld

"Musik spricht alle Sprachen, denn sie spricht von Herz zu Herz, egal welcher Nationalität man angehört und welches Alter man hat", so die Worte von Petra Helfrich, musikalische Leitung der Veehharfen.
Die Martinszupfer, der Bewohnerchor unter der Leitung von Silvia Schäfer, und die Vorschulkinder des Kindergartens am Seeweg gestalteten gemeinsam ein vorweihnachtliches Konzert in der Kapelle des Seniorenzentrums.
Die Einrichtungsleitung Ursula Franz-Marr begrüßte nicht nur die Akteure, sondern auch alle, die gekommen waren um mitzusingen, den Aufführungen der Kinder zu lauschen oder einfach nur um sich in vorweihnachtliche Stimmung bringen zu lassen.
Zusammen wurden traditionelle Adventslieder gesungen und die Kinder erheiterten mit Geschichten und Liedern das Publikum. Sie spielten und sangen sich in die Herzen der Zuhörer. "Ihre Anwesenheit bringt Zauber ins Haus", meinte Gabriele Kimmel, Geschäftsführerin des Caritasverbandes Main-Spessart, in ihrer Ansprache mit einen kurzen Rückblick.
Man soll Feste feiern wie sie fallen und so war die Weihnachtsmatinee eine gute Gelegenheit, das 10-jährige Jubiläum des Veehharfen-Ensembles zu begehen.
Gabriele Kimmel dankte Petra Helfrich, der Leiterin der Gruppe, die seit 2006 im Seniorenzentrum tätig ist. Zunächst begann alles mit dem Klangkreis und es wurden Überlegungen angestellt, welche weiteren musikalischen Angebote man machen könnte.
Man kam auf die Veehharfe. Ein Instrument, das einfach zu spielen ist, das kaum Vorkennt-nisse braucht. Trotzdem muss man sich aber auf das Instrument einlassen, sich konzentrieren und üben, was zumindest für kurze Zeit vom Alltag oder von Sorgen ablenkt. Der sanfte, zärtliche Klang beruhigt, erfreut und verzaubert. Musik kann lt. Studien sogar zur Linderung von Schmerzen beitragen. Mit viel Herzblut machten sich Frau Helfrich und Frau Kimmel daran, Bewohner zu finden, die den Mut hatten, im hohen Alter noch etwas Neues zu wagen. Es fanden sich sowohl Bewohner als auch Ehrenamtliche zum gemeinsamen Musizieren.
Mit zwei Harfen begann das Unternehmen und dankenswerterweise übernahm die Hospitalstiftung die Finanzierung, so dass heute 10 Harfen und entsprechendes Notenmaterial zur Verfügung stehen. Die Geschäftsführerin lobte alle Seniorinnen und Senioren für den Mut sich auf dieses Instrument einzulassen und so mit Musik das Leben im Seniorenzentrum zu beleben. Petra Helfrich bedankte sich sowohl bei den aktiven Martinszupfern als auch bei den ausgeschiedenen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement. Monika Wolf, Ehrenamtliche der ersten Stunde, gedachte der verstorbenen Martinszupfer. Zu deren Gedenken wurde je eine Rose auf den Altar gestellt.
Bevor Pfarrer Monsignore Manfred Sand als Hausgeistlicher den Segen erteilte, sprach er den Kindergartenkindern ein großes Lob aus, dass sie so lange so ruhig ausgehalten haben. Auf die Frage von Gabriele Kimmel an die Kinder, worauf sie sich freuen, kam spontan: auf Weihnachten, aufs Christkind und natürlich auf Geschenke. Mit Pfarrer Paul Weismantels Worten: "Freuen wir uns, was da kommt", einem Schlusslied und viel Applaus endete die Matinee. Die Kinder wurden mit einer Überraschung bedacht und für die Großen klang das Fest mit einem Stehempfang aus.

Rosina Waltl

 

Dieses alte Nikolausgedicht ist fast jedem der Seniorinnen und Senioren im Caritas-Seniorenzentrum St. Martin in Lohr bekannt. Mit dem Nikolausabend verbinden viele ältere Menschen gute Erinnerungen an ihre Kindheit. Umso mehr freuten sie sich, als am 5.12.18 der heilige Bischof Nikolaus zu Ihnen zu Besuch kam.
Er begrüßte alle sehr herzlich mit einem Gedicht und überreichte jedem persönlich ein kleines Geschenk. Vielen Bewohnern zauberte er so ein Lächeln ins Gesicht.
Aber auch Flüchtlingskinder aus Syrien, Armenien und dem Irak kamen zu Besuch. In Begleitung von Karen Panter, Koordinatorin Integrationsdienste der Malteser und weiteren ehrenamtlichen Helfern überreichten die Kinder den Senioren/innen selbstgebastelte Geschenke. Die Kinder waren ganz fasziniert vom Nikolaus der natürlich auch etwas für die Kleinen bereithielt. Ein Mädchen traute sich sogar ganz alleine ein Lied vorzusingen.
Auch die Gäste der Tagespflege und die Bewohner/innen auf den Wohnbereichen wurden besucht und beschenkt.
So ging ein schöner Nachmittag, der allen viel Freude bereitet hat, zu Ende.
Vielen Dank den ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen für Ihre Unterstützung zum Gelingen der Feier.
Silvia Schäfer

Neben den 150 Hauptamtlichen kümmern sich rund 80 aktive Ehrenamtliche Mitarbeiter um das Wohlergehen der Bewohner im Seniorenzentrum St. Martin. Diesen Einsatz schätzen unsere Senioren sehr und freuen sich über das zusätzliche Aktivierungsangebot.
Ein neueres ehrenamtliches Angebot der besonderen Art ist künstlerisches Malen.
Christine Hartmann-Manzke, Lehrerin im Ruhestand und Freizeitmalerin hat den Kurs ins Leben gerufen. Während der Besuche bei Ihrem Vater im Seniorenheim kam sie mit anderen Bewohnern ins Gespräch. Manche erzählten davon, dass sie gern wieder einmal malen würden, was sie in ihrer Kindheit nicht getan und während des Arbeitslebens kaum Zeit dazu gefunden hätten.
„So entstand zusammen mit meinem Lebensgefährten Hartwig Kolb, freischaffender Künstler, die Idee, im Heim eine Seniorenmalgruppe zu gründen, wo Senioren die Möglichkeit hätten, sich frei künstlerisch auszudrücken.“, so Hartmann-Manzke.
Im Frühling 2018 startete das Projekt. Vier bis sechs Senioren in einer festen Gruppe begannen, unter unserer Anleitung, erst einmal im Monat, dann 14-tägig donnerstags zu malen. Dabei werden wir seit einiger Zeit ehrenamtlich von Frau Rosina Waltl unterstützt.
Es wurde eine spannende Angelegenheit. Mit jedem Malen wurden die Senioren und Seniorinnen mutiger, und ihre Ergebnisse können sich sehen lassen. Diese werden z.T. an den Wänden des Seniorenheims präsentiert.
Ergänzend zum praktischen Tun besuchte die Malgruppe schon 3 Ausstellungen von Künstlern in der" Alten Turnhalle" in Lohr. Die meisten der teilnehmenden Senioren und Seniorinnen kamen hierbei zum ersten Mal mit moderner und abstrakter Kunst in Berührung, die teilweise von den Heimbewohnern bestaunt, teilweise kritisch betrachtet wurde.
„Uns macht das Senioren-Malprojekt viel Freude und wir hoffen, dass das Malen auch für das Leben der Senioren und Seniorinnen eine Bereicherung ist und sie Freude an ihrer eigenen Kreativität entwickeln können.“, so die Freizeitmalerin.
An dieser Stelle danken wir allen Ehrenamtlichen für ihren selbstlosen Einsatz. Neue ehrenamtliche Mitarbeiter sind im Caritas-Seniorenzentrum jederzeit Herzlich Willkommen.
Infos: Silvia Schäfer, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Tel. 09352/843-312 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Am 21.November 2018 beendeten 9 Frauen auf der Benediktushöhe in Retzbach ihre Schulung zur „Alltagspartnerin“.
Die Ausbildung wurde von Lena Sebold von der Fachstelle für pflegende Angehörige des Caritasverbandes für den Landkreis Main-Spessart geleitet. Sie werden im Raum Karlstadt und Arnstein eingesetzt.
Die neuen Alltagspartnerinnen wurden in den vergangenen Wochen umfassend auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Sie werden Partner im Alltag von Familien werden, in denen ein Mitglied von Pflege oder Krankheit (z.B. Demenz) betroffen ist. Sie übernehmen die Betreuung und Aktivierung für einige Stunden pro Woche. Die pflegenden Angehörigen können die Pause von ihrem meist sehr anstrengenden Alltag zu ihrer Entspannung und Erholung nutzen. Die Schulung fand in Kooperation mit der Benediktushöhe (Haus für Soziale Bildung) in Retzbach statt.

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