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In diesem Jahr führte das Kompetenzzentrum für Ernährung erstmalig die Tage der Seniorenverpflegung unter dem Motto „Essen schafft Heimat – Geschmackserinnerungen wecken“ durch. Im Rahmen einer Aktionswoche vom 27. September bis 3. Oktober konnten bayerische Senioreneinrichtungen den Fokus auf die Bedeutung der Mahlzeiten legen. Denn eines ist sicher: Essen ist mehr als bloße Nahrungsaufnahme – tägliche Mahlzeiten strukturieren den Alltag, ermöglichen soziales Miteinander und sind – gerade im hohen Alter – mit Erinnerungen sowie Sitten und Bräuchen verbunden. Somit ist Essen gleichzeitig auch Genuss, Freude, Gemeinschaft und Erinnerung.

In Vorbereitung auf diese Tage kamen unsere Betreuungsassistenten mit unseren Senioren ins Gespräch. Es wurde gemeinsam herausgefunden, an welche Rezepte von früher man sich besonders gerne erinnert. Welche Lieblingsgerichte unsere Bewohner*innen auch heute noch haben und welche Gefühle und Erinnerungen sie mit bestimmten Gerichten verbinden.

Und letztlich hat die Küche die Top-Lieblingsgerichte nachgekocht. Jeden Tag neu haben sich unsere Bewohner zwischen zwei Leibspeisen entscheiden dürfen.  Zum Beispiel gab es Kartoffeln mit Ei in Senfsoße, Reibekuchen mit Apfelmus, Kartoffelsuppe mit Zwetschgenbloatz, oder auch mal Weißwurst mit Laugengebäck zum Abendbrot. Und natürlich durfte auch der Klassiker Schnitzel mit Pommes nicht fehlen. Da fiel die Auswahl so manches Mal schwer.
Suppe




Die „Wünsch-dir-was-Woche“ hat jedenfalls großen Anklang unter unseren Bewohner*innen aber auch unter unseren Mitarbeitenden gefunden. Und unsere Küche hat beschlossen: „Sowas machen wir jetzt öfters!“

Emelie Schneider, Einrichtungsleitung Caritas-Seniorenzentrum St. Martin

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