Pressemitteilungen

 

 

Neue ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Seniorenberatung gesucht

Einladung zur Fortbildungsveranstaltung für ehrenamtliche Seniorenberater/innen beim Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart

Am Mittwoch, den 19. Oktober 2011 findet in den Räumen des Caritasverbandes in Lohr am Main für die ehrenamtlichen Seniorenberaterinnen und Berater, sowie für interessierte neue Mitarbeiter/innen eine ganztägige Fortbildungsveranstaltung zum Thema Gesprächsführung statt. „Gesprächsführung einmal anders: „Die Kunst des Verstehens ist die Kunst des Fragens“. Als Referentin konnte Frau Ursula Schuhmann-Endres gewonnen werden. Sie ist Paar- und Familientherapeutin und hat viel Erfahrung in den Bereichen Mediation, Supervision und Coaching.

Das Besondere daran ist, dass die Mitarbeiter/innen  für die Beratung am Telefon geschult werden.

Ab Januar 2012 wird die Seniorenberatung ausgeweitet. Das neue Angebot heißt „Seniorentelefon“ – der heiße Draht zur Seniorenberatung. Hierfür werden noch Mitarbeiter/innen für das Team gesucht. „Der Wohnort ist unwichtig „ so Gabriele Kimmel vom Caritasverband, die die Seniorenberater fachlich begleitet, „aber im Landkreis Main-Spessart sollte er sein.“

Voraussetzung für die Mitarbeit in der Telefonberatung ist die Teilnahme an der o.g. Fortbildung, sowie die Freude am Kontakt mit älteren Menschen. „Wir freuen uns auf neue Mitarbeiter/innen“ – das bringen die ehrenamtlichen Berater zum Ausdruck.

Die Seniorenberatung bietet derzeit regelmäßige Sprechstunden in Lohr und Gemünden an, sowie im Einzelfall auch Hausbesuche.

Interessierte an der Fortbildung melden sich bitte bis Freitag, 14.10.11 beim Caritasverband Main-Spessart, TelNr. 09352/8431-00

 

 

Vertreterversammlung des Caritasverbandes für den Landkreis Main-Spessart e.V am 21.07.2011 im Pfarrheim St. Josef in Lohr-Sendelbach:

60 Vertreter der Kirchenstiftungen, Pfarrgemeinderäte und Caritasortsvereine aus dem Landkreis begrüßte der 1.Vorsitzende Franz Engert im Sendelbacher Pfarrheim zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Kreiscaritasverbandes.

Im Tätigkeitsbericht über die Beratungsdienste des Verbandes und die Einrichtung des Caritas-Seniorenzentrums erinnerte er daran, dass hinter allen statistischen und wirtschaftlichen Zahlen, die in einem inhaltlichen und wirtschaftlichen Rechenschaftsbericht gegeben werden müssen „Einzelschicksale stehen Krankheit, Alter, materielle Not, Menschen, die sich um Hilfe an den Verband gewendet haben“. Im Jahr 2010 hatten nahezu 2000 Klienten Kontakt zu den Beratungsdiensten.

Das Caritas-Seniorenzentrum bietet 146 Pflegeplätze, 7 Kurzzeitpflegeplätze, 16 Servicewohnungen und eine Tagespflege in der im Berichtsjahr durchschnittlich 34 Gäste betreut wurden. Das Seniorenzentrum ist dabei für 150 hauptamtliche Mitarbeiter auch ein bedeutender Arbeitgeber.

Als besondere Freude empfindet Engert aber das enorme ehrenamtliche Engagement in der Einrichtung. 63 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind zur Zeit für die Senioren tätig.

Neue Angebote wie das Wirtshaussingen mit den Sendelbacher Wirtshaussängern, die Kaffeehaus-Musik mit Thorsten Liepe und Martina Friedmann oder die Lounge-Musik mit Robin Becker bereichen den Alltag der Bewohner seit dem vergangenen Jahr.

Neben den im Verband und seinen Diensten tätigen Ehrenamtlichen dankte der 1.Vorsitzende auch all denen, die sich in den Pfarrgemeinden für ihre Mitmenschen und die Caritas vor Ort einbringen. „Sie geben unserer Kirche ein unverwechselbares Gesicht, Ihr Dienst ist unverzichtbar!“

Als ein Beispiel für langjähriges ehrenamtliches Engagement verlieh Franz Engert das Ehrenzeichen der Caritas in Gold an Marita Rentz aus Birkenfeld. Sie führte die Geschicke des Josefsverein als Träger des dortigen Kindergartens seit 1991 zunächst als 2.Vorsitzende und hat seit 2007 das Amt der 1. Vorsitzende inne.

Den wirtschaftlichen Bericht gab im Anschluss  der Geschäftsführer Andreas Riegel. Die Jahresrechnung weist einen im Vergleich zum Umsatz kleinen, aber erfreulichen Überschuss von 81.000 € aus. Die Jahresrechnung wurde von den beiden Revisoren Klaus Deck und Adolf Reichert ebenso wie von einer Wirtschaftsprüferin als korrekt befunden und fand die Zustimmung der Versammlung.

Der Jahresvoranschlag für das kommende Jahr plant mit etwa 16.000 € eine „schwarzen Null“.

 

 

Treffen für Caritassammler/innen am 14. März 2011

Der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart lädt alle Caritassammlerinnen und Sammler zu einem Treffen am 14. März um 19.30 Uhr ins Pfarrheim Hl. Familie in Karlstadt ein.

In der Woche vom 21. – 27.03.2011 sind wieder die Caritassammler/in in ihren Pfarrgemeinden unterwegs. Sie sammeln für die caritativen Anliegen in den eigenen Pfarreien und für die caritativen Institutionen im Landkreis.

Der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart steht den Sammler/innen als Ansprechpartner und Informationsquelle zur Verfügung. Deshalb möchte die Geschäftsleitung unter Andreas Riegel, zusammen mit der Fachbeauftragten für die Caritas in der Gemeinde, Gabriele Kimmel, die ehrenamtlichen Frauen und Männer ganz herzlich zu einem Treffen mit Information, Austausch  und Begegnung einladen.

Nachfragen und Anmeldung zu dem Treffen beim Caritasverband Main-Spessart in Lohr Tel.: 09352 / 84 31 00

 

 

Caritaskreuz in Gold für Franz Gerhard

Im Rahmen der Adventlichen Feier für die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Seniorenzentrums St. Martin und des Caritasverbandes für den Landkreis Main-Spessart verlieh dessen 1. Vorsitzender Franz Engert das Caritaskreuz in Gold an Franz Gerhard.

Als Vorsitzender im Pfarrverband Gemünden setzte Gerhard sich schon seit 1976 für die Caritas in den Pfarrgemeinden ein. Sein besonderes Engagement galt den Flüchtlingen in und um das damalige Asylbewerberheim. Deren schulische Förderung und die Sprachförderung für Kinder und Erwachsene waren dem Hauptschullehrer ebenso ein An­liegen wie die praktische materielle Unterstützung der Migranten.

Über Jahre war er Vorsitzender des Eine-Welt-Vereins Esperanza Gemünden und ein Mitinitiator der Gemündener Tafel. Als Dekanatsratsvorsitzenden im Dekanat Karlstadt (1990 – 2002) war ihm der diakonische Auftrag der Kirche stets ein Anliegen. Von 1984 an übernahm er für 20 Jahre das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden im Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart und gehörte anschließend noch für eine weitere Wahlperiode dem Caritasrat an.

Gerhard lebt heute mit seiner Frau, einer Schweizerin, abwechselnd in Würzburg und in Gossau bei St. Gallen und setzt sich, wen wundert es, auch im Ruhestand weiter für das Wohl derer ein, die sich selbst nicht Gehör verschaffen können.

 

 

60 Jahre Müttergenesungswerk

Seit 60 Jahren gibt es das Müttergenesungswerk, welches im Jahr 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Frau des ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, gegründet wurde. Seither ist traditionell die Ehefrau des aktuellen Bundespräsidenten Schirmherrin des Müttergenesungswerkes, so übernahm am 07. September 2010 Bettina Wulff dieses Amt.

 

Zweck der Stiftung ist es, Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter zu ermöglichen, für die Idee der Müttergenesung zu werben und durch die Vernetzung der Wohlfahrtsverbände unter dem Dach des Müttergenesungswerkes die Arbeit für Mütter zu stärken.

Denn Verantwortung für Kinder und Familie heißt Einsatz rund um die Uhr – wobei die Behandlung von gesundheitlichen Beschwerden der Mütter oft auf der Strecke bleibt.

 

Doch nicht nur viele Mütter leiden unter zunehmenden Belastungen des Alltags und daraus resultierenden Krankheiten. Auch der Gesundheitszustand zahlreicher Kinder lässt zu wünschen übrig. Aus Zahlen des Müttergenesungswerkes geht hervor, dass viele Kinder von Gesundheitsstörungen betroffen sind, die während der Mutter-Kind-Kurmaßnahme eine medizinische Behandlung benötigen.

In den Einrichtungen des Müttergenesungswerkes können daher Mütter/Väter und Kinder gleichermaßen behandelt werden. Dies trifft auf etwa zwei Drittel der Kinder in Mutter-Kind-Kurmaßnahmen zu.

So sind es nicht nur die Mütter sondern eben auch die Kinder, die unter den erhöhten Ablehnungszahlen für Mütter und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen durch die Krankenkassen leiden.

 

Müttern, die eine Kurmaßnahme benötigen, bietet das Müttergenesungswerk in einer der 1400 wohnortnahen Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden kostenlos Unterstützung bei allen Fragen rund um die Maßnahme an.

 

Beim Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart ist hierfür Diplom Sozialpädagogin Gerlinde Smutny zuständig.

 

Kontakt: Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart, Vorstadtstr. 68, 97816 Lohr a. Main, Telefon: 09352-843119, E-Mail: gsmutny@caritas-msp.de

 

 

Ehrenamtliche Seniorenberatung beim Caritasverband Main-Spessart

Auch Ansprechpartner für Seniorenkreise und Gremien

„Den Brief versteh ich nicht – können Sie bei mir vorbeikommen?“ Diesen Anruf bekommt Seniorenberater Eckehard Klug aus Gemünden öfter. Herr Klug ist einer von sechs Seni­orenberatern beim Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart. Die Frauen und Männer sind ehrenamtlich für die Caritas tätig und auf die Fragen und Probleme von Senioren geschult. In Lohr findet wöchentlich eine offene Sprechstunde dienstags von 14.00 – 16.00 Uhr statt. Darüber hinaus vereinbaren die Seniorenberater Hausbesuche im gesamten Landkreis Main-Spessart.

Sie stehen ab dem Beginn diesen Jahres auch Seniorenkreisen, aber auch anderen Gremien, als Referenten über Hilfsangeboten für Senioren im Landkreis Main-Spessart zur Verfügung.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele ältere Menschen von der Seniorenberatung, aber auch allgemein von vielen Angeboten, die das Leben von Senioren erleichtert, nichts wissen. Deshalb wollen die Seniorenberater/innen mit einer Präsentation zum einen aufklären und zum anderen motivieren, sensibel zu sein für die Sorgen und Nöte von Gleichaltrigen.

Ob bei wirtschaftlichen Sorgen, Unsicherheit beim Umgang mit Behörden, Probleme mit der Gesundheit oder auch Sorgen in der Familie – die Seniorenberaterinnen und Berater haben in ersten Linie mal viel Zeit, um sich die Situation anzuhören und gemeinsam mit dem Anderen die nächsten Schritte zu überlegen und zu tun. „502,00 € Rente hatte ein Ehepaar zu zweit zur Verfügung“ berichtet eine Seniorenberaterin. Freunde hatten von der Seniorenberatung gehört und das Ehepaar an die Beratung vermittelt. Die beiden haben sich die letzten Jahre mit diesem wenigen Geld mehr schlecht wie recht über Wasser gehalten. Mit Hilfe der Caritasmitarbeiterin konnten teure unnötige Versicherungen aufgekündigt werden, Grundsicherung beantragt werden und so die Lebensqualität des Ehepaares erheblich verbessert werden.

„Wenn ich heute noch an die glücklichen Gesichter der beiden Menschen denke, ist das für mich die schönste Belohnung der Welt“, so die Ehrenamtliche der Caritas.

Es geht oft um finanzielle Absicherung, weiß auch die hauptamtliche Ansprechpartnerin beim Caritasverband, Gabriele Kimmel von der Gemeindecaritas. „Es geht um Grundsicherung, es geht um Rentenanträge, es geht um Kostenübernahme der Arzneimittelzuzahlung – es geht vor allen Dingen oft um die Tatsache, dass jemand den Antrag mit den Leuten ausfüllt, ihn zur Behörde bringt und auch den dritten oder vierten Brief vom Amt mit den Betroffenen liest und beantwortet.“ Auch für Angehörige ist der Umgang mit Behörden in vielen Fällen nicht so geläufig oder die älteren Men­schen wollen ihren Kindern, die mit Arbeit und eigener Familie belastet sind, nicht auch noch zusätzliche Zeit rauben. So kann es um das Ausfüllen von Anträgen wegen Blindengeld, Schwerbehinderungsausweis, Befreiung von der Zuzahlungsgebühr bei der Krankenkasse, Wohngeld, Grundsicherung oder Rente gehen.

„Ein äußerst wichtiges Thema im Alter ist die Vorsorgevollmacht. Viele ältere Menschen haben in Vorträgen oder im Fernsehen davon gehört und sich vorgenommen, sich damit zu befassen“ berichtet Gabriele Kimmel. „Der Caritasverband hält Vordrucke in Absprache mit der Betreuungsstelle des Landratsamtes Main-Spessart vor. Unsere Seniorenberater können in der Sprechstunde in Lohr oder auf Anfrage zu Interessierten nach Hause kommen und in aller Ruhe den Vordruck und die Erläuterungen gemeinsam lesen und sich Zeit für die Details nehmen. Ausfüllen muss ihn dann jeder selbst – das kann auch der Seniorenberater nicht abnehmen.“

Die Seniorenberater/innen kommen auf Anfrage in Seniorenkreise oder andere Gremien und informieren über Hilfsange­bote für Senioren im Landkreis Main-Spessart. Die Präsen­tation gibt einen Überblick über Beratungsangebote, Einrichtungen der Gesundheits- und der Altenhilfe im Landkreis, Sozialdienste und Selbsthilfegruppen.

Die Seniorenberatung ist eine Kooperation mit dem katholischen Seniorenforum, die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innenberaten vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht, es werden alle Personen im Landkreis Main-Spessart beraten, unabhängig von Konfession, die Beratung ist kostenlos.

Eine deutsche Lyrikerin hat den Satz geprägt: ‚Es braucht nicht nur Vertrauen in einen anderen Menschen, sondern auch ein Gegenüber, das zuhört’. Es ist unser Leitgedanke, so Lydia Albert, Seniorenberaterin in Lohr.

Rufen Sie an: 09352/8431-00 Geschäftsstelle des Caritasverbandes Main-Spessart in Lohr am Main